Bei der Google-Suche nach dem Lothaire steht das hier auf Platz 5:

Zu faul und zu geizig für einen richtigen Schreibtischsstuhl bin ich genötigt, seit anderthalb Jahren mit so einem We’re really trying to make you quit chair zu leben. So unbequem wie man meinen könnte sind die gar nicht, nur verdammt sensibel. Damit meine ich, dass sie nicht als Leiter taugen, jedenfalls nicht als Leiter für Leute die man mag.
Außer man mag Leute, die Stürze mögen, und unterstützt sie in ihren Vorlieben. Vomklappstuhlfallen ist nicht die schlechteste denkbare Modesportart, außer man hat Katzen, dann ist das potentielle Tierquälerei, jedenfalls wenn man das mit dem Vorbeifallen nicht perfekt drauf hat. Denn Katzenquälen ist kein Sport, sondern gemein.
So. Von vierzig zu beantwortenden Mails runter auf fünfzehn. Die älteste ist anderthalb oder zwei Jahre alt, aber besser spät als nie, nicht wahr? Schließlich zählt der Gedanke, und außerdem sind Mails anstrengend, so viel anstrengender als Blog-Einträge.
Falls auch Ihr, werte Lesende, auf Mails wartet – keine Sorge, früher oder später raffe ich mich auf. Tut mir leid, aber ich bin glaube ich ein Papierpostmensch.
Ich hab ja ehrlich nichts gegen die Klingelton-Mafia und erst recht nichts gegen ihre Ware, auch wenn ich das Geschäftsmodell für moralisch fragwürdig halte, im Zweifelsfall sollen die besser Kinder als Omas ausnehmen, die lernen wenigstens noch was daraus. Auch ihre TV-Werbung kann ich ertragen, so selten wie ich fernsehe, aber seit sie den bekloppten Frosch auch für Flash-Werbung (halt nicht Jamba sondern Jamster) einsetzen bin ich doch ein wenig verstimmt.
Das blöde Viech ist fast so aufdringlich wie der rosa Panther der Telekom, doch im Gegensatz zu dem nervt der Frosch wenigstens nicht über den Lautsprecher, vielleicht noch nicht. Wenn das so weiter geht werde ich auch noch zum Jamba-Hasser und speie hier (nein, wegen der thematischen Ausrichtung eher dort) zornige STOPALLE-Parolen. Jetzt beschränke ich mich darauf, eine Kleinigkeit anzumerken: In der deutschen Version hat der Frosch kein Ahorn-Blatt im Schritt kleben. Und dabei, ach, mag ich diese Nationalstereotypen doch gar nicht!
Wieder mal ein nutzloses Flash.Spiel, wieder mal bei b3ta entdeckt. Man dreht eine der Scheiben, wenn deren Linien eine Linie einer Nachbarscheibe berühren dreht die sich ebenfalls. Ziel sind möglichst lange Kettenreaktionen (gemessen an der Zahl der Scheibendrehungen), WG-Rekord liegt bei knapp über 1200.
Nach meiner Einschätzung terminiert das ganze, für einen richtigen Beweis bin ich zu faul. Mit ein wenig rumbasteln sieht man schnell, dass “stabile Inseln” entstehen können, die sich ohne Eingriff von außen nicht mehr auflösen, z.B. so was wie ein L-förmiges Stück in der Ecke rechts oben und ein Klumpen gleichgesinnter Artgenossen drumherum. Es gibt also keine unendlich langen Kettenreaktionen (endlich viele Felder mit endlich vielen Zuständen ergeben endlich viele Übergänge, die deterministisch ineinander übergehen, also gibt es eine Obergrenze für die Zahl der Zustandswechsel). Allerdings ist die Zahl der möglichen Zustände ziemlich groß (1,8*10146), dazu dann noch die je 256 Möglichkeiten, eine Reaktion auszulösen … also ein wenig viel, um alle Möglichkeiten einfach mal auszurechnen.
Wie viele Drehungen sind nun maximal möglich? Ist 1200 weit weg vom Maximum? Viel Spaß mit dieser kleinen Denkaufgabe.
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Comments
Fri, 19.12.2008 11:02
Ich bin schon bald eine Woche lang wieder da, hatte und habe aber viel zu tun.
Wed, 17.12.2008 09:47
Dafür haben wir hier britische Suppe. Wann kommst du wieder?
Tue, 16.12.2008 09:20
Ich weiß leider nicht im Detail, wie eine solche Regel arbeiten soll (und gerade keine Zeit, um nachzulesen). Aber wie [...]
Mon, 08.12.2008 00:30
Was nicht viel nutzt, denn ich bin eh viel drinnen, aber nett ist das trotzdem.
Sun, 07.12.2008 23:27
Oh, auch gut. Halte ihn in Ehren und behandle ihn gut! Er hat eine gewisse Vorgeschichte, denn vor mir gehörte er einem, [...]