Jetzt, wo die widerliche Hitze gerade abgeklungen ist, nutzte ich die Gelegenheit um für die nächsten Wochen vorzusorgen.
Und da die Teile bei Aldi (Süd) gerade im Angebot sind hab ich mir gleich zwei Tower-Ventilatoren geholt, von denen ich einen irgendwie an mein Hochbett montieren will. Ob man die über längere Zeit querliegend (statt hochstehend) betreiben kann? Ich werd’s einfach mal ausprobieren, explodieren oder in sich zusammenfallen werden sie ja nicht.
Wieder so eine Idee: Ein autonomer Kinderwagen, der durch die Gegend fährt und vor Leuten hält. In dem Kinderwagen liegen kleine Katzen, Roboterkatzen, echten Katzen täuschend echt. Die Katzen merken, wenn man über sie oder mit ihnen spricht und reagieren entsprechend, um die Niedlichkeit noch zu verstärken.
Wenn man ihnen das falsche Stichwort gibt singen sie grausame Lieder im Stil der Jingle Cats.
Klar. Sommer. Man merkt es, denn es wird widerlich heiß. Um die 30 Grad soll es haben, und die Horden, darunter auch der Gnom, strömen in die öffentlichen Bäder, die ich schon deswegen nicht besonders leiden kann, weil sie öffentlich sind. Noch ist es nicht an der Zeit, die Getränke für wirklich schlimme Tage rauszuholen, aber für den Anfang ist es schon heiß genug um den großen Becher aus dem Schrank zu nehmen.
Bis vorher dachte ich, der große Becher wäre der Herrscher aller Becher und könnte mehr als anderthalb Liter fassen, allerdings war ich endlich einmal motiviert, das nachzumessen und korrigiere mich. Es passt nicht einmal ein ganzer Liter rein, eher 0,75 Liter, und das kratzt dann doch ein wenig an dem Mythos.
An Tagen wie diesem kippe ich in den Becher eine Hand voll Eiswürfel, einen Packen Kaltschalenpulver und fülle mit Wasser auf, später kann man dann nach und nach Wasser und Eis nachfüllen, bis man die echte Mensa-Qualität (d.h., rotes Wasser mit einem Hauch von Geschmack und Staubfrüchten) erreicht hat.
An den richtig warmen Tagen wird der Becher übrigens mindestens zur Hälfte mit Eis gestopft und dann mit so viel heißem Espresso gefüllt, wie nur reinpasst. Das verhindert unter anderem, dass der Kaffee schal schmeckt und funktioniert auch mit Tee.
Demnächst probiere ich vielleicht auch mal den Eiswürfellieferdienst aus, der immer die Werbevisitenkarten unter die Scheibenwischer klemmt. Oder ich bestelle in der Mensa, die dürfte günstiger sein, liefert aber nicht.
Die Leute, die unter dem unteren Wohnzimmer wohnen, sind schon ein wenig unheimlich. Abgesehen davon, dass sie anscheinend Fahrräder sammeln und gerne den Geruch gewisser verbrannter Pflanzen im Hof verbreiten, hören sie gerne so laut Musik, dass man im unteren Wohnzimmer deutlich mithören kann. Mitunter wackeln auch mal die Flaschen in unseren Regalen, aber da das nicht dauernd so ist und weil man im Rest der WG nix hört sind wir da im Allgemeinen nicht so.
Heute sind sie irgendwie richtig komisch drauf – abgesehen davon, dass sie eine Couch und einen Ledersessel im Treppenhaus deponiert haben, läuft da nicht das übliche Metal-Rock-Gedröhne, sondern so Zeug wie “The House of Rising Sun” (Eric Burdon & the Animals, nicht die aus den 70ern) oder auch “In the Year 2525” (Zager and Evans, nicht Laibach) und “California Dreaming” (The Mama and the Papas) und andere Hippie-Musik, wie ich sie mit siebzehn gehört habe. Mir war gar nicht bewusst, dass da solche Bässe drin sind.
Dann “American Pie” (Don McLean), jetzt “Sound of Silence” (Simon and Garfunkel) – ein nettes Musik-Quiz als Abendunterhaltung für nebenbei. Wahrscheinlich haben die eine neue Fuhre Gras bekommen und machen jetzt ein 60er-Revival oder sowas. Und da die ganze Wohnung da unten gerade mal so groß ist wie das untere Wohnzimmer mussten sie wohl dafür die Möbel rausschmeißen.
Ein wenig wählerisch sind sie aber schon, so oft wie die weiterschalten. Eigentlich gehört sich das nicht, wenn man schon so tief in der Grabbelkiste der Nostalgie anderer wühlt sollte man so hart sein, alles runterzuwürgen, auch die schlimmsten Schnulzen.
Old news, aber trotzdem noch irgendwie aktuell: Der DFKLI-Leo sucht wohl immer noch jemanden, der ein eher unkonventionelles Diplomarbeitsthema bearbeitet. Ultima Online as a Cyberspace Knowledge Management System – laut Leo ein Thema mit mindestens so viel Potential wie Process Management by DOOM oder Augmented Reality Quake und mit Ansätzen wie
Imagine a computer game that takes facts from the real world (like your email inbox) and displays them as magical items, floating through a room.die konsequente Fortsetzung des mail daemon aus Nethack.
Nett liest sich auch die Liste der Anforderungen an Interessenten:
Und das, wo Ultima Online inzwischen sowas von out ist… Spielen die MMORPGer nicht inzwischen alle World of Warcraft oder so?You have your own homepage
Basic knowledge about Semantic Web
Java expert
Python expert
XML experience
at least 1 month experience playing Ultima Online, you have to prove this by casting a few spells
you have read at least three of these books:
any book by Neil Stephenson
any book by William Gibson
True Names and other dangers
Do Androids Dream of Electric Sheep?
the will to work hard
Our uniquely made saber hilts house a single Crystalline LED that will outshine a standard issue Police or military flashlight. This powerful light source produces a maximum output of 190 lumens and has a lifespan of over 100,000 hours! This, combined with our patented duel resistant system, allows the user to do amazing things that have been only dreamed about before.Einen Bericht dazu gibt es hier, kaufen kann man sie da, und wenn man diesen Thread liest kann man den Preis von 350 auf 300 Dollar drücken.
Der Gnom und ich sind schwer in Versuchung geführt das ultimative Schwert für alle Kampfstile zu besitzen und uns nachts auf den Dächern der Uni zu duellieren.
| | | | Back to top
Design by Andreas Viklund | Serendipity Template by Carl
Comments
Fri, 21.11.2008 09:47
Hm, NS darf man aber auch nicht vom Anfang lesen; die Hälfte der Sachen hat keine oder nur total obskure Pointen, da [...]
Fri, 21.11.2008 09:12
xkcd hatten wir erst letztens auf dem IRC (NS scheint hingegen Lichtblicke zu haben): A: Ich weiß nicht, ob man einen [...]
Thu, 20.11.2008 22:12
Aber dabei wurde doch nicht Siegnifried gelöwt, sondern Roy? Deswegen ist der doch auch viel kleiner? (Look at him!)
Thu, 20.11.2008 12:02
Das Pac Man-Teil ist sehr Viz. “Signified” ist inzwischen eher geschmacklos, wo doch der eine von denen vom Tiger [...]
Wed, 19.11.2008 17:19
Höhö: http://letmegooglethatforyou.c om/?q=%22Dude%2C+let+me+in.%22