Im alten Blog habe ich vor einiger Zeit eine Death-Metal-Hymne auf Gödel verfasst. Wenn man keinen Hang zu Mathematik und ähnlichem hat muss man den nicht unbedingt kennen, aber man kann sich ja für einen groben Kontext merken, dass er die zweite Grundlagenkrise der Mathematik zu großen Teilen selbst verursacht (bzw. entdeckt) hat.
Allerdings hat Gödel noch anderes gemacht – zum einen ist er verhungert und gehört damit auf meine kleine aber kuriose Liste ungewöhnlich verstorbener Mathematiker1, zum anderen hat er gegen Ende seines Lebens noch einen Gottesbeweis (pdf) geschrieben; allerdings ohne ihn zu veröffentlichen. So oder so, der hier verlinkte Artikel ist eine schöne Zusammenfassung, beim ersten Drüberlesen finde ich aber schon einige Axiome eher dubios. Wenn man die ganzen Formeln eklig findet – kann ich verstehen, geht mir auch so, aber in dem Stil wird Logik heutzutage betrieben. Früher hat man solche Überlegungen weniger formelig, aber dafür um einiges abstruser ausgedrückt2. Fresion, meine Güte.
Selbst als interessierter Laie muss man sich aber nicht viel mehr merken als: Es gab da mal einen sauwichtigen Mathematiker namens Gödel, der später verrückt wurde und dann verhungert ist, nicht ohne aber irgendwo zwischen sauwichtig und verhungert einen formalen Gottesbeweis zu schreiben. Die interessante Frage ist vor allem, ob der Gottesbeweis zwischen sauwichtig und verrückt oder zwischen verrückt und verhungert gehört.[3]
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Comments
Fri, 19.12.2008 11:02
Ich bin schon bald eine Woche lang wieder da, hatte und habe aber viel zu tun.
Wed, 17.12.2008 09:47
Dafür haben wir hier britische Suppe. Wann kommst du wieder?
Tue, 16.12.2008 09:20
Ich weiß leider nicht im Detail, wie eine solche Regel arbeiten soll (und gerade keine Zeit, um nachzulesen). Aber wie [...]
Mon, 08.12.2008 00:30
Was nicht viel nutzt, denn ich bin eh viel drinnen, aber nett ist das trotzdem.
Sun, 07.12.2008 23:27
Oh, auch gut. Halte ihn in Ehren und behandle ihn gut! Er hat eine gewisse Vorgeschichte, denn vor mir gehörte er einem, [...]