Ach, wenn Jeremy L. Martin doch wirklich all diese wunderbaren Paper geschrieben hätte! Gut, einige der Witze sind alles andere als witzig (wenn man unter “alles” so etwas wie “schmerzhaft” versteht) – aber insgesamt doch ganz nett.
Übrigens hat tatsächlich jemand den Community-Insider berichtete">JMLG in eine sehr ernst gemeint aussehende Liste aufzunehmen, und das ist schon irgendwie shmoov.
Der Chef weigert sich übrigens immer noch beharrlich, auch nur eines der Probleme anzugehen.
Ich kann Sport eigentlich nicht leiden, aber American Football scheint ganz nett zu sein. Diese absonderliche Mischung aus durch und durch formalisiertem Vorgehen, der das ganze fast nach einem Brettspiel aussehen lässt, und dem aus allen Klischees bekannten lauten Aufeinanderknallen und der Brutalität in kleinen Mengen hat schon einen ganz eigenen Reiz. Dazu kommt dann noch, dass der hiesige Lokalverein ganz erfolgreich ist, das Gewinnen (respektive “gut genug verlieren”) in zwei von drei Spielen aber trotzdem ganz schön knapp gemacht hat, so dass auch die letzten Minuten noch interessant waren, aber insgesamt die Meisterschaft fast sicher ist0.
Allerdings habe ich den Nutzen der Cheerleader noch nicht verstanden. Gut, der Sport ist verdammt anstrengend und verletzungsintensiv1 und wird in der Hinsicht gar nicht angemessen eingeschätzt; aber insgesamt sind die Cheerleader für mich als Zuschauer doch eher störend. Meistens versperren sie einem tanzend die Sicht, bauen ihre (zugegeben sauschweren, aber dennoch undurchsichtigen) Pyramiden oder versuchen verzweifelt, die Leute zum Mitgröhlen zu bewegen, aber irgendwie überzeugt mich das ganze nicht so recht. Aber vielleicht sind die auch einfach nur zu unerfahren, immerhin haben die erst bei drei Spielen gecheert und können noch nicht mal alle die Regeln3 – wenn man dann noch die meiste Zeit auf das Publikum statt auf das Spiel schaut kann es schon mal passieren, dass man klatscht, wenn die Gegner mal wieder Punkte gemacht haben.
Besser wäre es, wenn man die Cheerleader irgendwie neben (statt vor) das Spiel packen könnte, das würde alles ein wenig übersichtlicher machen.
Nein, also, jedenfalls: nett. Fast schon schade, dass ich in zwei Wochen beim mutmaßlich Entscheidungsspiel noch weg bin. Aber wenn jemand Freikarten will – ich hab nicht nur noch welche von Anika, sondern auch noch welche von denen, die in der Mensa auslagen. Denn zwei Euro sind viel Geld.
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Comments
Fri, 19.12.2008 11:02
Ich bin schon bald eine Woche lang wieder da, hatte und habe aber viel zu tun.
Wed, 17.12.2008 09:47
Dafür haben wir hier britische Suppe. Wann kommst du wieder?
Tue, 16.12.2008 09:20
Ich weiß leider nicht im Detail, wie eine solche Regel arbeiten soll (und gerade keine Zeit, um nachzulesen). Aber wie [...]
Mon, 08.12.2008 00:30
Was nicht viel nutzt, denn ich bin eh viel drinnen, aber nett ist das trotzdem.
Sun, 07.12.2008 23:27
Oh, auch gut. Halte ihn in Ehren und behandle ihn gut! Er hat eine gewisse Vorgeschichte, denn vor mir gehörte er einem, [...]