Wo wir gerade bei “Kennt jeder außer dem Erdferkel” sind folgt hier noch ein Musiktip am Rande. Die in der letzten Zeit fleißig Bonuspunkte bei mir sammelnde wikipedia riet mir nebenbei (als Assoziationskettenende im Rahmen einer Ed Gein-Recherche) zu den Fibonaccis. Auf der Homepage finden sich nicht nur mp3s, sondern auch einige nette Flash-Videos. Für den ersten Eindruck rate ich zu Old Mean Ed Gein, Sergio Leone und Psycho.
Wenn diese Frame-Sache beim Runterladen nervt: Das Verzeichnis mit den ganzen mp3s ist auch direkt betrachtbar. Juhu!
Uraltes Zeug zu bloggen ist immer so eine Sache. Am Ende hat man einen uralter Insider-Witz oder gar eine der bedeutenden Seiten (wie die IMDb oder everything2) jahrelang übersehen und gibt das auch noch zu, ähnlich einem Erstsemester, der einem mit leuchtenden Augen von der Bielefeld-Verschwörung erzählt und dann beim Treppensteigen stolpert. Fünf mal direkt hintereinander, treppauf und treppab. Und gegen das Geländer ist er auch geprallt, jaja, ungeschickt, der Pechvogel, aber Erstsemester sind nun mal nicht so hart, wie wir es damals waren.
Jedenfalls, um zum Punkt zu kommen: BZZURKK! The Thesaurus of Champions und ein Comicwortwörterbuch seien die Link-Tips von heute. Spaß für mindestens drei Minuten! Und aus dem Jahr 2000 ist es auch; volle, tolle Retro-Power.
(Unter den Erstsemestern ist übrigens eine, die das Keyboard kennt. Nicht nur das, sie wusste sogar, dass die Tasten unterschiedlich stark gewichtet sind, das hat mich dann doch ein wenig überrascht.)
Bei Gnomens zu Hause ist heute Weinfestendfest. Eine Zeit lang behauptete er, dass es das größte Weinfest Deutschlands wäre; dann relativierte er (nach Anerkennen dieses Wurstmarktes, oder so) das ganze schnell zu einem ziemlich großen Weinfest und lobte den Tag des Abschlussumzuges, den “einzigen Tag des Jahres, an dem man nicht schief angeschaut wird, wenn man schon um 14 Uhr betrunken ist”. Neustadt an der Weinstraße hat also anscheinend keine Karnevals“kultur”, was den Pfälzern einen Sympathiepunkt bringt.
Jedenfalls, heute so gegen zwölf wunderte ich mich dann, warum der Gnom sein Zimmer noch nicht verlassen hatte. “Da muss er sich schon sputen, mit dem um zwei betrunken sein und überhaupt.” Nach einer kurzen moralischen Diskussion mit mir selbst beschloss ich dann, uns einen Kaffee zu machen und ihn dann doch zu wecken, man ist ja kein Unmensch und so, nur um überrascht festzustellen, dass er sich irgendwann vor neun aus dem Haus geschlichen haben muss. Naja, die Absicht zählt, aber den Kaffee werde ich nicht bis morgen für ihn aufheben.
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Comments
Fri, 19.12.2008 11:02
Ich bin schon bald eine Woche lang wieder da, hatte und habe aber viel zu tun.
Wed, 17.12.2008 09:47
Dafür haben wir hier britische Suppe. Wann kommst du wieder?
Tue, 16.12.2008 09:20
Ich weiß leider nicht im Detail, wie eine solche Regel arbeiten soll (und gerade keine Zeit, um nachzulesen). Aber wie [...]
Mon, 08.12.2008 00:30
Was nicht viel nutzt, denn ich bin eh viel drinnen, aber nett ist das trotzdem.
Sun, 07.12.2008 23:27
Oh, auch gut. Halte ihn in Ehren und behandle ihn gut! Er hat eine gewisse Vorgeschichte, denn vor mir gehörte er einem, [...]