Heute, werte schweigende Massen, habe ich durch Zufall festgestellt, dass -40° Celsius genau -40° Fahrenheit entsprechen. Welch bittere Ironie, dass einem das bei den entsprechenden Temperaturen vollkommen egal sein dürfte. Traut man den aktuellen Wetterberichten und der Erfahrung, dann spielt das wohl für die meisten Leser hier keine Rolle, auch dieses Jahr werden wohl die -20°C (-4°F) nicht geknackt werden.
Zur Sicherheit lohnt es sich aber gewiss, ein extradickes Paar Socken zu griffbereit zu halten; dazu vielleicht noch Handschuhe und eine Mütze.
Nach mehr als zwei Monaten habe ich mich aufgerafft und eine von (zehn) Tippfehlern befreite Version meiner Projektarbeit ((pdf) andernorts nennt man sowas auch Studienarbeit) auf meine Homepage gestellt. Im Literaturverzeichnis sind noch ein paar Hässlichkeiten1 die in der abgegebenen Version nicht drin waren, das ändert nichts an der Lesbarkeit oder Korrektheit des Gesamtwerks.
Das ganze untersucht diejenige (formale) Sprache, die durch das Muster Mau=XabXbcaYabcY definiert wird2, Details dazu liest man am besten direkt nach. Insgesamt habe ich runde sechs Monate an dieser Arbeit gesessen, allerdings nicht ohne parallel dazu für zwei Prüfungen zu lernen und an meinen Jobs zu arbeiten. Zuerst wollte ich auch nur Satz 4.1 zeigen, dass das ganze so ausarten würde hat uns alle ein wenig überrascht. An der Arbeit mag ich am liebsten Lemma 3.13, auch wenn das schnell gefunden war (auf dem Weg von Bau 48 zu den komischen Skulpturen vor Bau 22) und im Grunde nur erklärt, dass man Petres Beweis umbauen kann um zu zeigen, dass die anderen Resultate (besonders Kommentar 3.20; das fiese Viech ist grausam lang) teilweise ziemlich gemein werden müssen.
Und das war’s dann auch schon, wer mehr wissen will, mehr Erklärungen braucht oder sich einfach langweilt soll es einfach nachlesen (pdf) oder sich von jemand vorlesen lassen. Aber seid gewarnt, es sind mehr als 50 Seiten und einige der Resultate sind ein wenig technisch. Muhaha.
Fußnoten im Inneren.
Nur ein klein wenig zu spät habe ich einen obskuren Weihnachtsbrauch der Katalanen entdeckt — kackende Krippenfiguren. Allerdings ist das, und das muss man ehrlich sagen, nicht dämlicher als die meisten Fastnachtswägen und weit weniger aufdringlich, so dass ich das ganze eher leidenschaftslos betrachte. (via Improbable Research — ist mir aufgefallen, als ich mir den Luxuriant Flowing Hair Club for Scientists näher angesehen habe um zu entscheiden, ob ich beitreten will.)
Jetzt, wo es Weihnachten ist, muss ich mal wieder ein dunkles Geheimnis gestehen. Nicht nur, dass ich eine Playstation 2 (und eine alte, auch, klar) besitze, nicht nur, dass ich gerne hirnlose Prügelspiele spiele, nein, meine größte Freude ist es, bei Soul Calibur (sich-gegenseitig-verklopp-Spiel mit Schwertern) meine bereits besiegten und am Boden liegenden Gegner zu treten und zu verdreschen so lange es das Spiel zulässt. Rein spieltechnisch bringt es nichts, aber mich selbst erfüllt es mit einer gewissen diebischen Freude; selbst im Kampf gegen Computergegner.
“Nein, das hätten wir dem Erdferkel nie zugetraut!”, werden die meisten sagen, “Der ist doch eigentlich so nett; selbst im Spiel hätten wir den für ehrenhaft gehalten.”, und natürlich haben sie eigentlich Recht. Aber schließlich ist das ja nur ein Spiel, da wird das ja wohl erlaubt sein. Einige wenige, ausnahmslose böse, schlechte Menschen, werden wohl vorsichtig etwas in der Richtung von “War ja klar, fiese Ratte, die der ist. Hätt’ mich auch nur gewundert, wenn es anders gewesen wäre.” flüstern, gemeine Schlechtmenschen allesamt. Aber ich weiß, wer Ihr seid, und falls Ihr mal nach einem Schwertkampf mit mir besiegt auf dem Boden liegen solltet (was nach jedem Schwertkampf mit mir passieren sollte, denn immerhin habe ich vor fünfzehn Jahren mal ein Jahr lang Kendo gelernt, das vergisst man nicht – Ihr könntet also nur durch boshaften Betrug gewinnen), ja dann…
Dann werdet Ihr sehen, wie nobel ich bin. Denn wehrlose Leute schlagen, das tut man nicht – das ist ein Job für die fiesen kriecherischen Handlanger, und solche habe ich zur Zeit keine. “Aber Erdferkel”, rufen da die schweigenden Massen, “was ist denn mit dem Gnom? Mehr als ein Knecht kann der doch nicht sein”; und im Grunde stimmt das ja auch. Nur leider, leider hängt jener immer noch einem gewissen Rest scheinbarer Souveränität nach und weigert sich von Zeit zu Zeit, meine Befehle auszuführen, was leider auch meine Schuld ist. Spare the rod, spoil the gnome, ich weiß – daher ist einer meiner Neujahrvorsätze, in den letzten Monaten meiner Anwesenheit in dieser tristen Stadt noch einmal meine Autorität zu unterstreichen und einen Reichsverwalter einzusetzen, der hier auch später in meinem Sinne für Ordnung sorgen wird.
Aber, was ich eigentlich sagen wollte: Frohes Fest da draußen, was immer Ihr auch feiern mögt.
Nun gut, Dunkelmeister Siebenschwert, Du hast es so gewollt. Bitte:
Außerdem hat Dunkelmeister Siebenschwert (im Forum auch “Dunki” oder “Siebsi” genannt) eine Lebensmittel-Allergie (wie viele Menschen heutzutage), von Gurken und Käse wird ihm nämlich immer speiübel. Glücklicherweise nur, wenn er beides zusammen isst; das nennt man Glück im Unglück.
Nun denn, für heute ein kurzer Lesehinweis, wohl vor allem für Linguisten, theoretische Infotiker und Schweizinteressierte von Interesse.
Angeblich, wobei man sowas immer mit einer gewissen Vorsicht rezipieren und das ganze nicht überinterpretieren sollte, können Menschen nicht-kontextfreie Sprachen der Form
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Comments
Fri, 19.12.2008 11:02
Ich bin schon bald eine Woche lang wieder da, hatte und habe aber viel zu tun.
Wed, 17.12.2008 09:47
Dafür haben wir hier britische Suppe. Wann kommst du wieder?
Tue, 16.12.2008 09:20
Ich weiß leider nicht im Detail, wie eine solche Regel arbeiten soll (und gerade keine Zeit, um nachzulesen). Aber wie [...]
Mon, 08.12.2008 00:30
Was nicht viel nutzt, denn ich bin eh viel drinnen, aber nett ist das trotzdem.
Sun, 07.12.2008 23:27
Oh, auch gut. Halte ihn in Ehren und behandle ihn gut! Er hat eine gewisse Vorgeschichte, denn vor mir gehörte er einem, [...]