Man vergleiche selbst:


Oben das Logo von Tokio Hotel, einer deutschen Teenie-Band (von da), unten das Logo der Norsefire-Faschisten (von da) aus der von mir skeptisch erwarteten Verfilmung des grandiosen V for Vendetta. (Übrigens, es gibt auch eine andere, nettere (bzw. weniger nette, je nach Art von “nett”) Ähnlichkeit).
Um es fanclub-verständlich zu formulieren: Sind Tokio Hotel die Vorboten des fiesen unterdrückerischen Regimes, das England nach dem dritten Weltkrieg knechten wird? Oder wollen die Wachowskis ein geschmackliches Statement abgeben?
Ist Michael F. Zanakis, Erfinder der patentierten Furzrakete, der gleiche, der in den 90ern McDonald’s und andere durch eingeschmuggelte gebratene Rattenschwänze erpressen wollte und so anscheinend seine Medizinprofessur (2. von unten) verlor?
Fußnote für Leute mit Springerlink-Zugang: da, auf Seite 100.
Das Studierendenwerk meiner Uni teilt mit, dass die EC-Aufladegeräte für die Mensakarten neuerdings einen kuriosen Softwaredefekt haben. Steckt jemand (zum Beispiel ich) seine EC-Karte versehentlich mit dem Magnetstreifen nach unten ins Gerät, so fragt dieses brav wie sonst auch nach der Geheimzahl und dem umzubuchenden Betrag (zum Beispiel 30 Euro), stürzt dann aber irgendwann zwischen Abbuchen und Aufladen ab (zum Beispiel nach dem Abbuchen, aber vor dem Aufladen).
Dann muss man erst einmal 10 Minuten warten, bis der Automat die Mensakarte wieder ausspuckt und wird vom Cafetenpersonal an den Informationsstand verwiesen, der erst Stunden später öffnet. Am Informationsstand lässt man seinen Namen in die List der Kartenverkehrtherumeinschieber eintragen und wird gebeten, mit einem Kontoauszug wieder zu erscheinen, nur um dann (Tage später, natürlich) zu der Zuständigen in der Verwaltung des Studierendenwerks verwiesen zu werden. In deren Büro wartet man dann auf das Ende ihrer Telefonate (was in meinem Fall wirklich nicht lange gedauert hat), hinterlässt eine Kopie seines Kontoauszugs sowie Matrikel- und Telefonnummer und erfährt dann, dass man einen Anruf bekommen wird, sobald das Studierendenwerk die Buchung auf seinem Konto nachvollzogen hat (“Dienstag, schätze ich”, hieß es heute). Dann geht man noch einmal in dieses Büro, holt sich eine Anweisung für den Infostand und lässt dort seine Karte wieder aufladen. Bis zu der Sache mit dem versprochenen Anruf kann ich das alles jedenfalls aus erster Hand berichten, auf den Rest warte ich noch.
Und wenn man nicht hier mitliest, dann erfährt man von eben diesem Softwarefehler eigentlich nur, indem es einem selbst oder einem Bekannten passiert. Also, betrachtet Euch als gewarnt.
Auch auf die Gefahr, so richtig alt und jämmerlich zu klingen: Die Plastikchipverkäuferin ist nie nach dem Kassieren einfach abgehauen ohne Chips rauszurücken, außerdem konnten die Marken verliehen werden und wurden auch von manchen Pizza-Boten akzeptiert. Es hat schon seinen Grund, dass ich seit dem Ende der roten Ausgabe die Mensa mit Argwohn betrachte. Schon alleine, weil viele der alten Gerichte um eine bis zwei Preisklassen aufgestiegen sind, aber auch wegen der ganzen Freeflow-Wirrnis, und wegen der blöden Drehkreuze bei grün und gelb. Jedenfalls boykottiere ich Mensa, Cafeteria und Bistro, bis die die dreißig Euro rausgerückt haben.
Urban Dead sollten die meisten Mitlesenden inzwischen wenn auch nicht ausprobiert, so doch zumindest bemerkt haben. Ich bin ja bereits seit Oktober in diesem Spiel unterwegs und habe meinen beiden Hauptcharakteren inzwischen alles beigebracht, was es zu wissen gibt, so dass ich mich seit einigen Wochen auf die Erforschung der Stadt konzentrieren kann. Als erstes fällt dabei die Graffiti-Funktion auf, die es einem erlaubt, auf den Spielfeldern anonym Nachrichten zu hinterlassen. Mehr oder weniger witzige Slogans (ich beschränke mich dabei auf das klassische “Je suis marxiste, tendance Groucho.”) und Kommentare zu aktuellen Ereignissen (z.B. Superbowl) finden sich genauso wie politische Propaganda:

Aber manche treiben weit größeren Aufwand. In Ketchelbank gibt es zum Beispiel einen Zoo, der zumindest teilweise von der Zombie-Invasion verschont wurde:




Wie man leicht erkennen kann konnten ein Elefant, ein Löwe sowie der Zoowärter bisher überleben, einzeig und allein ein Delphin hält sich selbst für einen Zombie-Delphin (zumindest gestern noch, bei meinem Besuch heute hatten Zombies die Barrikaden überwunden und den Delphin wirklich zum Zombie gemacht).
Die Blogger-Bild schreibt:
Experten haben bei 22 weiteren Vögeln von der Insel Rügen das Vogelgrippe-Virus H5N1 gefunden. WHO-Experten warnen: Der Erreger wird aggressiver. Sollte er lernen, von Mensch zu Mensch zu springen, sehen Politiker und Experten die Fußball-WM in Gefahr.Sollte der Erreger allerdings lernen, Auto zu fahren, sieht welle:erd.ferkel die Verkehrssicherheit in Gefahr; ähnliche Bedrohungsszenarien lassen sich entwickeln, wenn der Erreger anderes lernt, zum Beispiel Flugzeuge zu fliegen (Gefahr für Hochhäuser), Waffen zu bedienen (Gefahr für Schüler), Computer zu hacken (Gefahr durch Phishing-Mails) oder Kuchen zu backen (schmeckt bestimmt “echt ecklig !!!”). Richtig schlimm wird es, wenn der Erreger anfängt zu bloggen.
Vorher hat zum zweiten Mal der Gnomenbruder angerufen, weil er dringende Hilfe bei Rechnerproblemen braucht. Trotz all der Dringlichkeit waren wir uns schnell einig, dass die Probleme nicht dringend genug wären, um den Gnom zu wecken, so dass er sich dann verzweifelt und zaghaft an mich wandte.
Normalerweise reagiere ich extrem unerfreut auf Supportanfragen, noch dazu zu Windows-Rechnern, aber da er so nett fragte und der gleiche Bluescreen auf zwei unterschiedlichen Rechnern einerseits durch Hardware-, andererseits durch Software-Zuwachs verursacht wurde war ich doch motiviert und dachte ein wenig nach. Mehr als “Ist bestimmt ein Trojaner.” konnte ich dann aber auch nicht sagen; aber wenigstens habe ich mir Mühe gegeben.
Ganz anders als am Wochenende, als mir der Mitbewohnerinnenfreund im Gang ihr Thinkpad vor die Nase hielt, auf den Murks anzeigenden Bildschirm deutete und “He, Computerexperte! Was ist das?” fragte. Kurz darauf wurde mir klar, dass ich nicht sofort “Ein Notebook.” hätte antworten sollen, denn wenn ich erst “Moment.” gesagt und dann eine Stunde mit der Antwort gewartet hätte, hätte ich noch ein “Und jetzt ist klar, dass ich eigentlich Mathematiker bin, denn meine Antwort hat ewig gebraucht, war vollkommen richtig und ganz und gar nutzlos.” anhängen können. So habe ich ihm halt nur “Neu starten. Neu installieren.” geraten.
Übrigens war es kein Trojaner, sondern irgendein nvidia-Problem. Sagt der Gnom.
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Comments
Fri, 19.12.2008 11:02
Ich bin schon bald eine Woche lang wieder da, hatte und habe aber viel zu tun.
Wed, 17.12.2008 09:47
Dafür haben wir hier britische Suppe. Wann kommst du wieder?
Tue, 16.12.2008 09:20
Ich weiß leider nicht im Detail, wie eine solche Regel arbeiten soll (und gerade keine Zeit, um nachzulesen). Aber wie [...]
Mon, 08.12.2008 00:30
Was nicht viel nutzt, denn ich bin eh viel drinnen, aber nett ist das trotzdem.
Sun, 07.12.2008 23:27
Oh, auch gut. Halte ihn in Ehren und behandle ihn gut! Er hat eine gewisse Vorgeschichte, denn vor mir gehörte er einem, [...]