“So einen albernen Test”, dachte ich mir, “so einen albernen Test muss es geben, denn wenn es ihn nicht gibt, muss ich ihn selbst basteln, und dafür hab ich keine Zeit!“ Aber, hey, Gatsby. Klar gibt’s da einen Test.
Furchterfüllt ausfüllend graute mir vor dem Gedanken, ein kosmisches Gericht würde mir ein Ergebnis zuspielen, dass mich im Fundament meines Seins erschüttern und mir die tiefsten Tiefen meines verdrängten wahren Charakters offenbaren könnte, aber:
Nick. Der Langweiler, und noch dazu ein unzuverlässiger Erzähler. Nun ja, wenigstens überlebt er und ist nicht allzu kaputt, zumindest nicht im Verhältnis zu den anderen. Viel besser als zum Beispiel die blöde Daisy; ich wäre nicht gerne Daisy gewesen, die diesen Arsch von Tom nicht verlassen will, nur weil sie zu träge ist. Und auch besser als Gatsby, denn der wird erschossen.![]()
Which character from the Great Gatsby are you?
You are…Nick. You are quiet, honest and trusting and sometimes people see your open-mindedness as being boring. You are loyal to your friends and are very smart, even if you don’t have as much money as the people you associate with. You have troubles with committment and relatinships, but overall, you’re down to earth, humble and have a great heart.
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Da tröstet es wenig, wenn ein Roman nach einem benannt wird, selbst wenn man nur eine fiktive Person ist.
Erst verlas ich mich, statt Katanas — Katananas. Ein Katana ist, das weiß man gewöhnlich, ein japanisches Schwert, und eine Ananas, das schlug ich nach, die Frucht einer Bromelie, oder, der Einfachheit wegen, die Bromelie selbst. Dann müsste doch eine Katananas eine japanische Schwertbromelie sein? Und tatsächlich, angeblich gibt es Schwertbromelien, doch leider kommen die aus Brasilien, das nicht gerade für Schwerter bekannt ist, erst recht nicht für japanische. Sollte jemand in Japan (oder ein Japaner andernorts, oder ein Freund Japans) eine neue Art von Schwertbromelie züchten, so wünsche ich mir, dass er sie Katananas nennt. Ich würde auch versuchen, mir eine zu kaufen.
Übrigens (und das ist ein unordentliches Apropos, noch dazu eins ohne “apropos”) frage ich mich oft, wie es meinen beiden liebsten DVDs gerade geht, deren Verlust ich (natürlich) komplett selbst zu verantworten habe und der mich an der ganzen Angelegenheit noch am wenigsten betrübt. Am allerwenigsten.
Drittens, und das betrifft jetzt nur die Herren S. und R., von denen zumindest ersterer hier mitzulesen scheint, habe ich neue Bücher für Euch; ich vergesse nur immer wieder, die zu den anderen zu packen. Auch wenn zweiterer zur Zeit eh nix damit anfangen kann, aber Bücher kann man doch nie zu viele haben. Allenfalls zu wenig Platz. Und, übrigens: Das Geld ist zwar nett, aber das tollste daran, etwas wie Harry Potter zu schreiben, wäre das Gewissen, dass jemand die wichtigsten Szenen als Lego-Sets herausbringen wird.
“Ha,” rufen nun die schweigenden Massen, “was schreibst Du sinnlose und wirre Blogeinträge, statt zu arbeiten?” Da rufe ich nur “Ho!” zurück, die ganzen sinnlosen Gedanken und Ideen müssen raus, damit ich mich auf das Wichtige konzentrieren kann. Und tatsächlich, es hilft, seit ich wieder blogge (ein hassenswertes Verb) komme ich beim Beweisen voran. Zur Zeit, auch wenn es manchmal ärgerlich umständlich ist.
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Comments
Fri, 19.12.2008 11:02
Ich bin schon bald eine Woche lang wieder da, hatte und habe aber viel zu tun.
Wed, 17.12.2008 09:47
Dafür haben wir hier britische Suppe. Wann kommst du wieder?
Tue, 16.12.2008 09:20
Ich weiß leider nicht im Detail, wie eine solche Regel arbeiten soll (und gerade keine Zeit, um nachzulesen). Aber wie [...]
Mon, 08.12.2008 00:30
Was nicht viel nutzt, denn ich bin eh viel drinnen, aber nett ist das trotzdem.
Sun, 07.12.2008 23:27
Oh, auch gut. Halte ihn in Ehren und behandle ihn gut! Er hat eine gewisse Vorgeschichte, denn vor mir gehörte er einem, [...]