Campbell war krass, Campbell war cool, Campbell formulierte die Theorie des Monomythos, die Mythen abstrahiert und sich auf vieles anwenden lässt. Zum Beispiel auf das eigene Leben. Wir beginnen mit einer kurzen Erklärung, die aus dem entsprechenden Wikipediaeintrag geklaut wurde, und stellen die Instanziierung der Klasse gleich neben die abstrakten Punkte:
Campbell’s insight was that important myths from around the world which have survived for thousands of years, all share a fundamental structure. This fundamental structure contains a number of stages, which includes
| 1. A call to adventure, which the hero has to accept or decline | Ankündigung des Graduiertenkollegs |
| 2. A road of trials, regarding which the hero succeeds or fails | Probleme, zwei Semester Vorlesungen überstehen |
| 3. Achieving the goal or boon, which often results in important self-knowledge | zwei Semester Vorlesungen verstehen und so informathemagische Kenntnisse erlangen |
| 4. A return to the ordinary world, again as to which the hero can succeed or fail | Rückkehr nach Deutschland, am 24.12. (riskant!) |
| 5. Application of the boon, in which what the hero has gained can be used to improve the world | Der letzte Woche erwähnte Beweis, der unser aller Lebensqualität um 10-50 Machtpunkte heben wird! Hoffentlich bald noch weitere tolle Beweise! |
Für mehr Mythos im Alltag! Denn eigentlich ist jeder von uns eine Heldin oder ein Held, und noch dazu eine einzigartige und ganz besondere Schneeflocke.
Ein anderer Campbell war auch krass und cool, wegen der Dosensuppe. Dosensuppe ahoi!
1. Kentucky Fried Chicken bietet einem (was viele nicht wissen, da die Kette hierzulande recht selten ist) die Option, auf die Pommes Chili-Käse-Sauce zu packen. Das ist eine Kombination aus einer rötlichen Schmierpampe mit ein wenig Bohnen und Hackfleisch drin und einer gelblichen Schmierpampe, gar nicht scharf, eine ziemliche Sauerei und recht lecker; ich rate, das mal zu probieren. Der Teig hingegen, der nahezu alle Huhnprodukte dort überzieht, ist schon eher Geschmackssache und nervt mich so ab dem siebten Hühnerbein. Ein Glück, dass ich mir nur ein Menü mit 9 Beinen, und nicht etwa einen Eimer mit 48 bestellt hatte. Tatsächlich ist diese Panade so gewöhnungsbedürftig, dass Beilagen wie Cole Slaw oder Maiskolben auf jeden Fall dazugekauft werden oder gleich Bestandteil des gewählten Menüs sein sollten, wenn man denn nicht gleich einen Burger oder Wrap wählt. Dies als Tip an alle KFC-Erstbesucher.
2. Bekanntermaßen sind ja, abgesehen von Europäern und deren Nachfahren, fast alle laktoseintolerant. Wie mir ein zu dieser Mehrheit gehörender Gastwissenschaftler vor einigen Monaten erzählte ist die Eigenschaft, Laktose verabeiten zu können, eine Mutation und ein evolutionärer Rückschritt, für den man sich eigentlich schämen sollte. Besonders betrübt ihn dabei, dass Holländer so viel Flan und guten Käse essen können, und trotzdem so alt werden; wahrscheinlich, weil sie so viel Rad fahren.
3. Wenn man beim Wurstautomaten eine Wurst mit Ketchup wählt, kann es passieren, dass die Wurst zwar warm, aber ohne Ketchup ausgegeben wird. Vielleicht wurde auch zusätzlich zu und kurz nach der Wurst ein Packen mit Ketchup hinterhergeschoben und ich habe den in meiner wissenschaftlichen Wurstgier einfach übersehen; sicher weiß ich das aber nicht. Sollte also jemand in Frankfurt an der Station Hauptwache, Gleis 2/3 im Wurstautomaten einen Packen Ketchup finden, bitte mir bescheid sagen. Der Finder kann den gerne behalten; ich will nur mehr über die Funktionsweise dieses mysteriösen Geräts erfahren, ohne dauernd Geld einzuwerfen.
NACHTRAG: Holger erklärt das hier spontan zum Mem und wünscht sich, dass andere es nachmachen.
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Comments
Fri, 19.12.2008 11:02
Ich bin schon bald eine Woche lang wieder da, hatte und habe aber viel zu tun.
Wed, 17.12.2008 09:47
Dafür haben wir hier britische Suppe. Wann kommst du wieder?
Tue, 16.12.2008 09:20
Ich weiß leider nicht im Detail, wie eine solche Regel arbeiten soll (und gerade keine Zeit, um nachzulesen). Aber wie [...]
Mon, 08.12.2008 00:30
Was nicht viel nutzt, denn ich bin eh viel drinnen, aber nett ist das trotzdem.
Sun, 07.12.2008 23:27
Oh, auch gut. Halte ihn in Ehren und behandle ihn gut! Er hat eine gewisse Vorgeschichte, denn vor mir gehörte er einem, [...]