Dieser Eintrag ist zwar vor allem als Notiz an mich selbst gedacht, dürfte aber gewiss auch manche Teile der schweigenden Massen inspirieren. Denn auch wenn es nicht jeden ansprechen dürfte, so gibt es doch eine gewisse Zielgruppe mit einem Sinn für eine Kombination von…
Erstes Rezept dort, Ergänzungen dort — mal sehen, wann ich Zeit und Muse finde.
Danke, AskMetaFilter (dort findet sich noch mehr).
Bei der Gelegenheit wies mich mein Vater auf ein Rezept aus einem Westernkochbuch hin, das er so widerlich fand, dass er es niemals ausprobieren wird, und ich hoffe, dass ich mir das richtig gemerkt habe: Man nehme einige Streifen Bacon und brate diese gründlich durch. Danach kippt man ziemlich starken Kaffee in die Pfanne und kocht, bis der Kaffee vollkommen aufgekocht wurde. Kaffee und Bacon, welch kuriose Kombination!
Anonymous, in letzter Zeit auch mal als edle Scientology-Gegner portraitiert (zur Erinnerung), hat sich ein neues nobles Ziel gesucht und ein Epileptiker-Forum mit blinkenden Bildern geflutet (mehr dazu bei Wired) — für die “LULZ”.
Nun oute ich mich zwar, um es in etwa in deren Worten zu sagen, als Moralspinnenexperte, aber das ist nun wirklich selbst beim allerbesten Willen nicht mehr lustig, und sollte allen chan-Claqueuren und Ich-bin-jetzt-auch-Anonymous-Hui-Flashmob-Mitläufern nicht nur ein wenig zu denken geben.
Und nebenbei ist sowas nicht nur Körperverletzung, sondern auch ziemlich uninspiriert; denn wenn man schon grieft, dann doch bitte in der Art der Second Life Safari-Piraten (Video) oder wenigstens mit fliegenden Penissen (Text, Video)!
In Wired-typischem Halbwissen wird zuerst 7chan als Heim der Verschwörer ausgemacht, ich würde da aber eher mal bei /i/ in not420chan (bzw. 711chan) nachsehen. Aber falls das jemand vorhaben sollte, denkt dran, dass die dort mal wieder auf besonders widerliche Hintergründe umgeschaltet haben…
Bah.
Man beachte vor allem den zweiten Absatz dieses Textes aus dem Mainova-Kundenportal:
Online DokumenteDenn auch der geknechtete Praktikant, der die pdfs verwaltet und notfalls schnell eintippt, braucht jede Nacht fünf Stunden Schlaf?
Hier sehen Sie alle Dokumente, die Sie von der Mainova erhalten haben. Um sie aufzurufen, klicken Sie bitte auf den jeweiligen Link oder das Symbol am Ende der jeweiligen Zeile. Es öffnet sich dann ein neues Fenster mit dem Dokument.Bitte beachten Sie: Dieser Service steht Ihnen montags bis samstags täglich zwischen 04:30 Uhr und 23:00 Uhr sowie Sonntags zwischen 04:30 Uhr und 18:00 Uhr zur Verfügung.
Neulich stieß ich beim Einkaufen auf eine computerspielerische Perle, von der ich überraschenderweise noch nie etwas gehört hatte, oder die ich (wenn man das Thema bedenkt noch überraschender) komplett vergessen hatte: Das Adventure Sherlock Holmes: Die Spur der Erwachten, ein Crossover, in dem Sherlock Holmes auf den Cthulhu-Mythos trifft. Ein Adventure, mit Sherlock Holmes und Cthulhu, für 9,99, wie hätte ich da widerstehen können?
Und tatsächlich, trotz aller Unzulänglichkeiten in der Grafik (die, so bin ich mir inzwischen sicher, nicht alle allein Schuld meines Rechners sind), und auch wenn einige Rätsel eher mäßig geraten sind und geradezu nach Verwendung von Lösungshilfen schreien, welch ein grandios atmosphärisches Spiel, welch eine herrliche Kombination!
Ich werde nichts von der Story verraten, nur so viel sei gesagt: Die Geschichte ist zuallererst eine Holmes-Geschichte, der Mythos sickert nur nach und nach am Rande durch, und bis zum Schluss bleibt vollkommen offen, ob all die schrecklichen Wesenheiten nun wirklich existieren oder nur Wahnvorstellungen verrückter Kultisten sind. Überhaupt beweisen die Autoren ein gewisses Gefühl für ihren Stoff, Holmes und Watson wurden, soweit ich das all die Jahre nach meiner letzten Lektüre der Doyleschen Texte beurteilen kann, perfekt getroffen (des öfteren dachte ich mir mitten im Spiel “Ein typischer Holmes-Moment!”, ohne jetzt noch konkrete Anlässe dafür zu nennen), und auch die Mythos-Anspielungen werden gezielt und wohldosiert angebracht. Da verzeihe ich sogar den (sehr kurzen) Subplot mit der Rübenschnapsmafia und die ebenfalls ein wenig deplaziert wirkende aber doch unterhaltsame Slapstick-Verfolgungsjagd im Hafen von New Orleans.
Ein angenehmes Spiel für einen netten Abend, wobei man allerdings wirklich für einige eher doofe Rätse eine Komplettlösung zur Hand haben sollte. Außerdem sollte man dort einen Patch runterladen, denn zumindest meine DVD enthielt eine gänzlich ungepatchte Version, bei der man keine Cut-Scenes unterbrechen konnte.
Warum konnten sich Trelane und Dijsktra nicht leiden? Nun, natürlich wegen ihrer komplett unterschiedlichen Ansichten zu Got(h)os.
Diesen Monat, das exakte Datum lässt sich wohl nicht mehr feststellen, ist es ziemlich genau vierzig Jahre her, dass Dijkstras Artikel Go To Statement Considered Harmful erschien (wobei der Titel übrigens, so behauptet die Legende, gar nicht von Dijkstra stammte, sondern von Wirth drangeklebt wurde). Da das JACM keine Computerspielezeitschrift ist besteht zumindest Grund zu der Annahme, dass die März-Ausgabe auch wirklich im März rauskam.
Vierzig Jahre Propaganda gegen den Spaghetti-Code, werte schweigende Massen, und wie erfolgreich dieser Feldzug war sieht man vielleicht daran, dass ich spontan gar keine Ahnung habe, wie man in den drei Sprachen meiner Wahl einen Sprung hinbekommt (bei Python muss man (das habe ich nun aber gegooglet) ein Aprilscherzmodul importieren). Und wozu sollte ich sowas auch wissen wollen, denn wenn man von einem Reduktionsbeweis mit Registermaschinen im letzten Herbst absieht habe ich das letzte mal bei einer Assembler-Übungsaufgabe im zweiten Semester einen expliziten Sprung verwendet, und davor Anfang der 90er beim BASIC-Programmieren, woran ich mich glücklicherweise nur noch schemenhaft erinnere. Glücklich bin ich, ganz ohne GOTOs und Flussdiagramme!
BASIC konnte Dijkstra auch nicht leiden, und wer kann ihm das übel nehmen?
Wider den Satanismus:
Schweiz braucht mehr ExorzistenAber, liebe Abiturienten und Studienfachwechsler, selbst wenn die Stellen geschaffen werden sollten, denkt an den Schweinezyklus! Bis Ihr einstellbare Vollexorzisten seid ist der Markt bestimmt gesättigt.
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Comments
Sat, 06.09.2008 10:26
Und deswegen, Günther, wirst Du nie ein Rap-Ex-Superstar werden können! Aber wir haben ja eh schon festgelegt, was für [...]
Sat, 06.09.2008 10:24
Wer Millionen von jugendlichen Fans mobilisieren kann schert sich nicht darum, ob es nun der, die oder das Blog, Vlog [...]
Sat, 06.09.2008 10:19
Ich erwarte inzwischen auch von Entertainern tiefgründigere Betrachtungen. Spätestens seit Paris Hiltons Energiepolitik [...]
Sat, 06.09.2008 10:19
Abgesehen davon, dass das im Prinzip stimmt: Tornado, nicht Eurofighter. Der Eurofighter ist eigentlich für alles zu [...]
Wed, 03.09.2008 19:19
Alaska? C’mon… Und warum hat dem guten Sean niemand gesagt, daß er eigentlich ein Vlog führt? Zeit für nerd rage.