Man verzeihe mir meine Unkreativität, aber am Freitag der nächsten Woche werde ich meine Diplomarbeit abgeben. Müssen.
Trotzdem muss ich nebenbei darauf hinweisen, dass Harrison Ford (mit Bart!) doch ziemlich cool zu sein scheint, zumindest in diesem Auftritt bei Conan O’Brien, der erst ein reichliches interessantes Gespräch führt und ihn dann ziemlich genau zur siebten Minute auf das bekanntermaßen schreckliche Star Wars Weihnachtsspecial anspricht, das man (oh Schreck) in seiner ganzen furchterregenden Länge da ansehen kann. Zumindest scheint es das ganze zu sein, aber sicher bin ich mir da nicht, denn einmal ansehen ist genug. Zu viel. Wobei, vielleicht sollte ich es mir mal ansehen, ohne unter der vereinten Macht von zu wenig Schlaf wegen Fear and Loathing in Las Vegas am Vorabend in einem Stück durch gelesen haben und zwei Kannen grünen Tees zu stehen.
Der Bohlen-Film, den ich am Sonntag in der Wiederholung gesehen habe, ist übrigens einfach nur schlecht. Nicht “charmant schrottig schlecht” wie der Küblböck-Film, nicht “Erdferkels Nervensystem zersetzend schlecht” wie Praxis Dr. Hasenbein, nein, einfach nur öde und doof; so lähmend doof, dass mir nicht einmal die wenigen Lieder auf die Nerven gegangen sind.
Sollte jemand das Holiday Special wirklich noch nicht kennen, es sehen wollen und damit bis zu diesem Absatz gewartet haben, so will ich neben eine vorsichtige Warnung noch einen Hinweis stellen: Nur die ersten 20 Minuten bestehen aus Wookie-Gegrunze, danach gibt es auch “Handlung”.
All diese Links via diesen MetaFilter-Artikel (enthält viele, viele weitere passende Links), der mich nicht nur von meiner Arbeit abgelenkt, sondern auch alte Wunden aufgerissen hat. Aber der Harrison-Ford-Film reisst das wieder raus; zumindest den Teil mit den Wunden.