Project Chanology, eine den nihilistischen Arschkrampen der *chan-Szene zugeschriebene Griefing-Flashmob-bla-Aktion im Gewand einer Demonstration gegen die doch reichlich überschätzten Scientologen, fiel außerhalb des Internets nur wenig auf.
Dennoch kommt es immer noch zu übertrieben euphorischen Reaktionen wie der von Charles Stross (SF-Autor):
And it’s not just some oddball hackers in a basement somewhere; the demonstrations in meatspace around the world are a quite impressive example of delocalized transnational internet-mediated political action that has got to be scaring the living daylights out of any number of insecure and/or corrupt politicians.
Darauf antwortet man am besten mit der nüchterneren Perspektive von Jeffrey Rowland (Webcomic-Autor und Philosoph):

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Hoffen wir mal, dass Stross das nicht ernst gemeint hat. Die Verwendung des Begriffs Arschkrampen weiter oben erfolgt übrigens mit größtem Respekt, denn auch wenn im Schutze der Anonymität grässliche Monster entstehen, so wächst auf diesem Misthaufen doch die eine oder andere Rose, wie zum Beispiel die LOLCATs.