Für Leute, die so etwas interessiert:
Insbesondere gilt das für Fachschaften, die nicht einmal in der Lage sind, auf wichtigen StuPa-Sitzungen offiziell vertreten zu sein, geschweige denn stimmberechtigte Mitglieder im Parlament unterzubringen. Wenn also die nächste SSV (wider Erwarten) aufgrund eines zerbombten AStA nicht stattfinden können sollte gebührt den Infotikern nichts weiter als dies.
Ich so: Jetzt hätte ich doch fast übersehen, dass heute eine Sonderfolge der besten SF-Serie aller Zeiten kommt! #1 - Raphael said:
2009-11-18 01:10 - (Reply)
Zum zweiten Punkt: Ist das jeweils so? Interessant, dass das noch niemand anderem aufgefallen ist.
Soweit ich weiß, sind wir aber wohl dem AStA unterstellt, insbesondere was Geldfragen angeht. Die genaue Formulierung ist aber sicher etwas reißerisch. Gebe insgesamt zu Bedenken, dass jener Beitrag weniger informieren denn wecken sollte.
#1.1 - Erdferkel said:
2009-11-18 08:56 - (Reply)
Ohne Frage sollte Dein Beitrag wecken, aber das hätte auch mit Fakten funktioniert.
Interessant, dass sich anscheinend wirklich keiner mehr im FS-Info-Umfeld mit den uniweiten Gremien befasst (aber wen wundert’s, wenn der StuPa-Vertreter es anscheinend nicht mal schafft, sich bei seinen häufigen Abwesenheiten zu entschuldigen). Oder vielleicht gibt es doch Informierte, die aber das Blog nicht lesen.
Aber was jeder FSler wissen sollte: Nein, die Fachschaftsräte sind nicht dem AStA unterstellt, nicht einmal in Geldfragen – das widerspräche vollkommen dem Geist des Systems der Selbstverwaltung und der Autonomie der Fachbereiche. Die Fachschaftsräte unterstehen den Vollversammlungen, und die unterstehen niemandem.
Was Du wahrscheinlich meinst ist die in §17 (5) der Finanzordnung beschriebene Finanzaufsicht, die sich darauf beschränkt, dass der Jahresabschluss der Fachschaftsfinanzen dem AStA vorzulegen ist. Der kann dann aber auch nichts weiter tun als den Abschluss zur Kenntnis zu nehmen und eventuell auf Unstimmigkeiten hinzuweisen.
Abgesehen davon hat das StuPa die Aufsicht über die Haushaltmittel für Fachschaften ("FSK-Topf") teilweise an den AStA delegiert (§16). Hier kann der AStA aber nur offensichtlich rechtswidrige Entscheidungen aufheben. Das sind aber nur vorläufige Entscheidungen für dringende Fälle, endgültig entscheidet hier das StuPa.
Keinen Bock auf StuPa, AStA oder FSK zu haben ist eine Sache, aber als Fachschaftler sollte man sich wenigstens mit den rechtlichen Grundlagen der eigenen Arbeit vertraut machen. Gerade Dir hätte ich da mehr Verantwortungs- und Problembewusstsein zugetraut.
Anekdote am Rande: Vor einigen Jahren, es müsste so 2004 gewesen sein, hat der "professional student" O. versucht, durch einen Winkelzug die SSV zu kippen. Das konnte mit sanften Methoden verhindert werden; aber das hat nur geklappt, weil die FS Informatik durch langjährige zuverlässige Mitarbeit in den uniweiten Gremien entsprechend gut aufgestellt war.
Aber wenn man die ganze Zeit nur in der Fachschaft sitzt und sich über die Schwafelgremien lustig macht muss man sich nicht wundern, wenn irgendwann finstere Gestalten aus StuPa und AStA vorbeikommen und einem die Arbeit kaputtmachen während sich wenigere finstere Gestalten desinteressiert abwenden.
#1.1.1 - Raphael said:
2009-11-20 15:44 - (Reply)
Dass sich "wirklich keiner" mehr mit den höheren Gremien befasst, ist sicher falsch. Genauso sicher stimmt aber, dass es ob ständig vorhandener/drohender Personalnot um die FS und reichlicher Probleme im Fachbereich genug unmittelbar vor der eigenen Tür zu kehren gibt. Die Folge mag nicht clever sein, ich möchte das nicht verteidigen; ich kann nur jeden verstehen, der sich lieber näher am Studenten engagiert als ganze Abende im StuPa zu verbrennen, ohne einen Effekt zu sehen.
Bezüglich des Faktenwissens: Hier war wohl mein Fehler, Aussagen eines Exfachschaftlers mit viel Erfahrung in höheren Gremien ungeprüft zu glauben, die offenbar nicht glaubenswert waren. Wird hoffentlich nicht wieder vorkommen. Bezüglich Verantwortungsbewusstsein hast du teilweise recht: Ich sollte wissen, wir ich rechtlich in meinem Amt eingebettet bin. Umgekehrt bin ich aber gewählter Vertreter und sollte die Interessen meiner Wähler vertreten. An der Arbeit höherer Gremien haben aber ganz offensichtlich große Mehrheiten noch weniger Interesse als an der Fachschaftsarbeit. Also kümmere ich persönlich mich lieber zB darum, unsere Studiengänge zu verbessern.
Problembewusstsein impliziert nicht direkt eigenes Engagement in der Sache. Ein bisschen stumpft man in diesem Laden schon ab, ja.
Dass man seine eigene Arbeit ständig verteidigen muss, ist ohnehin klar. Unser Fachbereich ist da zum Glück sehr entspannt, aber ansonsten bekommt man tendenziell nur Knüppel zwischen die Beine geworfen. Ich denke da an die Reduzierung der Erstieinfos auf eine Seite in einer Sammelbroschüre oder das Begießen des Ende der ProWo am Abend unserer letzten Fete, das nicht auf unserer Fete stattfand. Wie viele Jahre kann man sowas ertragen, bis es einem egal ist?
#1.1.1.1 - Erdferkel said:
2009-11-25 21:04 - (Reply)
Nun ja, vielleicht nicht keiner, aber anscheinend zumindest keiner derer, die das FS-Blog lesen. Und natürlich habe ich vollstes Verständnis, dass das StuPa alles andere als verlockend ist, denn schließlich darf man auch nicht vergessen, dass man dort die meiste Zeit nichts weiter erreichen kann, als Schlimmes zu verhindern. Konstruktive Arbeit ist dort sehr schwer und undankbar (gleiches gilt übrigens für den AStA, und wenn Du Dir vorstellst, wie es wäre, wenn gewisse StuPa-Gestalten Deine FS-Arbeit überwachten, entwickelst Du schnell großes Verständnis für jeden AStA-Rücktritt).
Und natürlich ist es Dein gutes Recht, Dich nicht im StuPa engagieren zu wollen. Jeder einzelne, der sich schon für seine FS engagiert, bringt sich bereits überdurchschnittlich viel ein; da noch mehr Engagement zu fordern ist alles andere als fair. Andererseits erfahren Fachschaftler zuerst die Konsequenzen eines FS-schädlich besetzten StuPa, wodurch die bizarre Situation entsteht, dass sich die Engagierten noch mehr engagieren müssen, um die Früchte ihres Engagements zu schützen, während die Inaktiven sorglos von den Rändern spotten können.
Am hilfreichsten ist es, wenn man nicht nur an Engagement und seine Konsequenzen denkt, sondern das ganze als Lehrzeit betrachtet – das hilft über viele frustrierende Phasen hinweg. Ich finde, dass ich in meiner Gremienzeit sehr viel gelernt habe (und sei es nur, irgendwann nein zu sagen); allerdings habe ich auch ein weites Spektrum an Ämtern und Mandaten ausgeübt. Eine gewisse ironische Distanz ist auch nicht schlecht.
In ein paar Jahren ist alles, was man getan hat, sowieso längst überholt und vergessen, und es bleibt nichts weiter als die eigenen Erinnerungen. (Außer man hat der FS neue Räume oder so etwas erstritten, das bleibt ein wenig länger. Bitte, gern geschehen)
Die ProWo zeitlich parallel zur, aber nicht auf der SSV zu feiern hat übrigens Tradition und mit der oben erwähnten Sache zu tun, bei der der liebe Herr O. zum ersten Mal nicht nur lästig, sondern ziemlich bösartig war. Unangenehme Gestalt. Andererseits hat mir das eine wunderbare Anekdote über meine beste Intrige beschert (die ich aber leider nur mündlich verbreiten kann); und so etwas ist ja auch was wert.
#1.2 - Freddy 2009-11-18 18:51 - (Reply)
Zum zweiten Punkt: Ist das jeweils so? Interessant, dass das noch niemand anderem aufgefallen ist.
Nun, es ist mir aufgefallen. Aber das blöde Fachschaftsblog kennt ja keine Kommentare. Und mein eigenes Blog nach einem Jahr wiederzubeleben nur um kleinlich Fehler zu bemäkeln war’s mir nicht wert. Zumal das in 90% der Fälle ohnehin nicht ordentlich vom Planet Fachschaftsumfeld aggregiert wird.
Und ich war zu faul und diskussionsmüde, nachdem ich meinen Kollegen allen erklären musste was denn da im AStA passiert (und dass es ihnen total egal sein kann).
#1.2.1 - Erdferkel said:
2009-11-18 20:36 - (Reply)
Zu sagen, dass ihnen das ganze egal sein kann, greift zu kurz. Zum einen ist ein kaputter AStA verschwendetes Potential, zum anderen demonstriert die Angelegenheit, dass die TU KL zur Zeit ein skrupelloses StuPa hat.
Ob skrupellos und effizient oder eher psychopathisch ist Ansichtssache und schwer zu sagen, aber von meinem Gefühl her tippe ich eher auf letzteres. Und das ist eher schlecht, denn mit so einem StuPa kann alles mögliche an dummem Scheiß passieren, der der FS auch wieder schaden könnte.
#1.2.1.1 - Freddy 2009-11-19 09:51 - (Reply)
Nun, da ich inzwischen für die andere Seite kämpfe ist fast keiner meiner Kollegen Student. (Ich ja auch nicht so richtig) Und die mir zugeordnete Fachschaft ist ohnehin die Lachnummer des Campus (oder des Teils des Campus hinter dem Vorlesungspult), da kann ein StuPa/AStA nichts mehr schlimmer machen.
Ganz egal ist das Trara in der Tat nicht, er vertieft nur Vorurteile gegenüber den Organen der verfassten Studierendenschaft, die bisher im großen und ganzen für die TU KL nicht zutrafen.
Und die ganze Aktion bringt die Unileitung in ein ziehmliches Dilemma: Man hat den Lehrexzellenzwettberwerb mit dem Programm "Studierende als Partner" gewonnen. Dabei spielten bestimmte (zurückgetretene) Personen im AStA eine zentrale Rolle. Da jetzt der AStA-Vorsitz entschieden hat, dass die Beteiligung am Projekt plötzlich an das Amt und nicht an die Person gebunden ist sieht man sich im Turm eines Partners beraubt und mit einem suboptimalen Ersatz konfrontiert.
#1.2.1.1.1 - Erdferkel said:
2009-11-19 10:51 - (Reply)
Ach, diese Kollegen. Da habe ich doch glatt was verwechselt! Aber in der Tat, die müssen sich wirklich nicht darum kümmern und können sich frei zwischen Lachen und Fremdschämen entscheiden. (Apropos, Bildungsstreik in KL: "Zu dem besten Zeiten bestand die Besetzung des Hörsaals aus knapp 20 Leuten, nur 10 Leute wurden des öfteren gesehen.")
Den Eindruck mit dem suboptimalen Ersatz kann ich gut nachvollziehen. Welch unangenehmer Partnertausch…
#2 - Maggus 2009-11-20 00:53 - (Reply)
Zu Punkt drei:
Ich habe nun alle Episoden bis einschließlich dem Finale gesehen. Die Weihnachtsepisode 2008 fehlt mir allerdings noch. Beinahe habe ich mir schon hier im Supermarkt den Dr. Who Kalender 2010 gekauft (nachdem ich bemerkt habe, dass die sonic screwdriver schon vergriffen sind).
Allerdings muss ich sagen, dass da auch einige Schrottfolgen dabei waren, aber auch einige sehr gute. Aber vor allem das Finale war ja echt laecherlich. Die Rose wurde nach all ihren Bemuehungen einmal kurz gedrückt und hat als Dank eine Beta-Version vom richtigen Doktor bekommen, angeblich um ihn vorm Den Haager Kriegsverbrechertribunal zu bewahren, dabei wollte sich der echte Doktor die Rose nur ein fuer alle Mal vom Hals schaffen.
Der einzige richtig gute Charakter in der Donna Nobel Staffel war der ihr Opa. Ich habe ja gehofft, dass der Opa Nobel der neue Companion wird und immer sein Teleskop ueberall dabei hat. Naja, jetzt muss ich mir dann mal die Weihnachtsepisode und andere Specials besorgen.
#2.1 - Erdferkel said:
2009-11-20 13:21 - (Reply)
Nicht nur sich hat er Rose vom Hals geschafft, sondern uns! Vielleicht bleibt sie jetzt endlich fort… Leider hat RTD einen Hang zu eher übertriebenen Finalen (um es mal freundlich auszudrücken), und immerhin gab es diesmal keinen großen Reset-Knopf.
Die zwei nächsten Special (Weihnachten und Ostern) finde ich ganz okay (Cybermeh, haha); das neuste ist gut, aber eine echte "Wohlfühlfolge zum Einstimmen auf das Ende. Aber wir Fans von Opa Noble können uns ganz besonders auf die zwei Abschlussfolgen an Weihnachten freuen, denn da
Hast Du Dir schon Sarah Jane Adventures angesehen? Ist auch nett, sowie Torchwood (ohne Staffel 2).
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