Dieser Eintrag ist zwar vor allem als Notiz an mich selbst gedacht, dürfte aber gewiss auch manche Teile der schweigenden Massen inspirieren. Denn auch wenn es nicht jeden ansprechen dürfte, so gibt es doch eine gewisse Zielgruppe mit einem Sinn für eine Kombination von…
Erstes Rezept dort, Ergänzungen dort — mal sehen, wann ich Zeit und Muse finde.
Danke, AskMetaFilter (dort findet sich noch mehr).
Bei der Gelegenheit wies mich mein Vater auf ein Rezept aus einem Westernkochbuch hin, das er so widerlich fand, dass er es niemals ausprobieren wird, und ich hoffe, dass ich mir das richtig gemerkt habe: Man nehme einige Streifen Bacon und brate diese gründlich durch. Danach kippt man ziemlich starken Kaffee in die Pfanne und kocht, bis der Kaffee vollkommen aufgekocht wurde. Kaffee und Bacon, welch kuriose Kombination!
Ich habe mich ja vor langer, langer Zeit mal darüber lustig gemacht, dass sich in der Wikipedia Einträge wie der da finden — das war natürlich ein nichtüberdentellerandsehistisches Vorurteil, denn es mag ja wirklich Leute geben, die nicht wissen, was ein Wurstbrot ist, und für lokalere Gerichte gilt das ebenso oder noch mehr. Saumagen, zum Beispiel; dort leider ohne Bild, was eine gute Chance verschenkt, gegen das verbreitete Vorurteil anzugehen, dass Saumagen eklig (oder zumindest ekliger als Wurst) ist.
Jedenfalls konnte ich dank Wikipedia herausfinden, was Poutine ist, und mich (dank Bild!) gleich überzeugen, dass diese schon recht eklig aussieht, zumindest ekliger als Saumagen. Allerdings schmeckt sie so, wie man sich das vorstellt, und beweist eine meiner Regeln für gutes Essen — “Alles, was wert ist, gekocht zu werden, kann noch ein wenig mehr Käse vertragen”. Denn Käse hält die Welt zusammen.
Gut, es ist vielleicht ein wenig übertrieben, die Herstellung einer einfachen Poutine als “Kochen” zu bezeichnen; dazu ist das dann doch zu einfach. Anschließend mehr Cheddar draufzuwerfen ist hingegen das Werk eines Meisterkochs.
Praktikabel, seit ich ein Handy mit eingebauter Kamera habe:
Gemüsebratlinge schmecken noch besser, wenn man in den Teig Speckwürfel einrührt. Doch, wir haben das ausprobiert; Ziel des ganzen war ein semi-vegetarischer Nachbau des berühmten und beliebten Mensaburger (Bild geklaut von Kalles Eklig Essen), und meiner Meinung nach ist uns das voll und ganz geglückt. Einzig und allein die Zwiebelstückchen waren irgendwie anders als beim Vorbild.
Das Original besteht übrigens aus Burger-Fleisch (Nachbau: Bratling mit Speck), belegt mit Zwiebeln und Barbecuesauce (Nachbau: Steak Sauce), von Käse gekrönt. Schmeckt besser als es aussieht, allerdings sind die Meinungen dazu nicht einheitlich. Und wie ich gerade feststelle ist nächsten Montag wieder mal Mensaburgertag, wer also spontan den Mensaburger kennenlernen will kann die Chance nutzen und in Kaiserslauternvorbeikommen. Normalerweise 4,15€ für Gäste, aber wenn man mich nett fragt kann ich gerne eine Chipkarte für Studentenpreise organisieren und den Preis auf 1,95€ drücken …
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Comments
Sat, 06.09.2008 10:26
Und deswegen, Günther, wirst Du nie ein Rap-Ex-Superstar werden können! Aber wir haben ja eh schon festgelegt, was für [...]
Sat, 06.09.2008 10:24
Wer Millionen von jugendlichen Fans mobilisieren kann schert sich nicht darum, ob es nun der, die oder das Blog, Vlog [...]
Sat, 06.09.2008 10:19
Ich erwarte inzwischen auch von Entertainern tiefgründigere Betrachtungen. Spätestens seit Paris Hiltons Energiepolitik [...]
Sat, 06.09.2008 10:19
Abgesehen davon, dass das im Prinzip stimmt: Tornado, nicht Eurofighter. Der Eurofighter ist eigentlich für alles zu [...]
Wed, 03.09.2008 19:19
Alaska? C’mon… Und warum hat dem guten Sean niemand gesagt, daß er eigentlich ein Vlog führt? Zeit für nerd rage.