Auf der Strecke zwischen Las Vegas und dem Death Valley sahen wir plötzlich ein seltsames Flugobjekt, dass sich mit großer Geschwindigkeit absonderlich wendig nur knapp über dem Boden bewegte. Mit viel Glück gelang es mir, während der Fahrt durch die Fensterscheibe hindurch, zwei Aufnahmen zu machen:
Ursprünglich war die Auflösung etwas höher, so dass ich das folgende Zoom-Bild bieten kann:

Höchstwahrscheinlich sehen wir hier eine Predator-Drohne; zwar nur aus der Ferne, aber immerhin. Kam das übrigens in den Nachrichten, dass die Bundeswehr das deutlich stärker bewaffnete Nachfolgemodell beschaffen möchte? Braucht man wohl, für die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch oder zum Überwachen von G8-Demonstranten, oder so.
Was für eine Stadt mag das sein, in der man eine Nerdsportart wie Ultimate Frisbee in einem Atemzug mit Fußball und Football verbietet?

San Francisco, klar.
Auf dem Flug von San Francisco nach Atlanta erwischte ich einen Platz, dessen Touchscreen einen kuriosen Defekt aufwies: Wann immer man versuchte, das einzige kostenlose Spiel aufzurufen (ein Multiplayer-Quiz) fror der Rechner ein und bootete nach kurzer Zeit neu. So erfuhr ich, dass auf den Geräten ein Redhat Linux läuft, denn beim Start scrollte fröhlich die vertraute lange Liste von Statusmeldungen vorbei.
In Ermangelung einer Tastatur konnte ich natürlich nichts weiter ausrichten, allerdings muss ich zugeben, dass ich eine kleine Serie solcher Reboots verursacht habe; unter anderem auch weil ich hoffte, ein technisch wenig gebildeter Mitreisender würde sich angsterfüllt über mich beschweren.
Denn seien wir doch mal ehrlich, ohne zu lügen einen Satz wie “Mir wurde mal unterstellt, ich hätte ganz ohne eine Tastatur einen Flugzeugcomputer gehackt” sagen zu können – das hat was.
Ich wurde gestern aufgefordert, dass ich doch mal bitte was über ein bestimmtes Ereignis bloggen soll, aber so richtig kryptisch, gell. Außerdem steht in den tollen Ratschlagslisten für potentielle A-Listen-Bloggende drin, dass man immer wieder mal andere Bloggende verlinken soll, und so weiter, ja. Und da Gunther nicht kleben blieb, kann ich nebenbei versuchen, ihm noch schnell einen neuen albernen Spitznamen zu verpassen!
Daher stelle ich fest also fest, dass Günther gewissermaßen ein Katalysator der Erkenntnis ist, also, nicht im Sinne eines Autoteils, sondern im Sinne eines Katalysators bei einer chemischen Reaktion, natürlich. So eine Art Platin-Günther. Ich weiß nämlich von etwas nur wegen Günther, ohne dass Günther etwas damit zu tun hat oder auch nur weiß, worum es geht.
Das macht die ganze Sache nicht nur nett, sondern auch amüsant, da sich nämlich der arme Günther nun fragt, wovon zum Teufel ich hier rede. Noch amüsanter wird es aber, wenn alle Welt den Günther fragt, was natürlich keine Aufforderung darstellen soll, denn Günther hat (wie bereits erwähnt) ja keine Ahnung!
Wie in einem Spionage-Thriller wird er aber nun in den Strudel der Ereignisse gesogen und kann sich der so gewonnenen Aufmerksamkeit nicht entziehen. Mal sehen, was nun passiert!
Wahrscheinlich nichts, aber wenigstens hatte ich so einen Vorwand, schon wieder den unsäglichen Ding Dong Song zu verlinken.
Als Mitglied der Gesellschaft für Informatik erhält man wöchentlich die allseits beliebte Computerzeitung, die (soweit ich das bisher mitbekommen habe) bei fast allen umgehend ungelesen in den Müll wandert. Doch manchmal ist das ein Fehler, denn so verpasst man durchaus wichtige Informationen, wie zum Beispiel die folgende Schlagzeile:
IT-Experten brauchen Informatik-Fachkenntnisse
In meinem letzten Eintrag erwähnte ich nebenbei, dass ich einen “hochzeitstauglichen repräsentablen Anzug” suche. Kurioserweise wurde diese beiläufige Bemerkung auf überaus putzige Art missinterpretiert.
Ich möchte in dieser Angelegenheit nur anmerken (denn Dementi sind ja leider bekanntermaßen Bestätigungen), dass ich bei einer etwaigen eigenen Hochzeit mich mit einem solchen nicht begnügen, sondern mindestes einen hochzeitstauglichen umwerfend — doch klassisch — eleganten Anzug tragen wollen würde, und daher vor meiner Verwendung als Bräutigam ausreichend Vorlauf benötige. Ausgehend von der Zeit, die wir auf diesen Anzug verwendeten, wahrscheinlich Jahre.
Ich hoffe jedoch, dass die in den besorgten Nachfragen enthaltene Sorge echtem Mitgefühl entsprang (wobei ich mir in diesem Fall ob der unterstellten Heiratsuntauglichkeit mindestens einer der beiden betroffenen Parteien vorbehalte, ein wenig indigniert zu sein) und nicht nur einer schäbigen Angst, keine Einladung erhalten zu haben. Dann nämlich behalte ich mir vor, die betreffenden Personen bei einer eventuell stattfindenden Unterwasserhochzeit im Taucheranzug außerhalb der U-Boot-Yacht warten zu lassen, denn Strafe muss sein.
Nun zurück zu wichtigeren Dingen.
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Comments
Sat, 06.09.2008 10:26
Und deswegen, Günther, wirst Du nie ein Rap-Ex-Superstar werden können! Aber wir haben ja eh schon festgelegt, was für [...]
Sat, 06.09.2008 10:24
Wer Millionen von jugendlichen Fans mobilisieren kann schert sich nicht darum, ob es nun der, die oder das Blog, Vlog [...]
Sat, 06.09.2008 10:19
Ich erwarte inzwischen auch von Entertainern tiefgründigere Betrachtungen. Spätestens seit Paris Hiltons Energiepolitik [...]
Sat, 06.09.2008 10:19
Abgesehen davon, dass das im Prinzip stimmt: Tornado, nicht Eurofighter. Der Eurofighter ist eigentlich für alles zu [...]
Wed, 03.09.2008 19:19
Alaska? C’mon… Und warum hat dem guten Sean niemand gesagt, daß er eigentlich ein Vlog führt? Zeit für nerd rage.