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    <title>welle::erd.ferkel - Konsumwahn</title>
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    <title>Japan, Superior!</title>
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            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Bin zwar beschäftigt, aber das hier muss mitgeteilt werden: In Japan gibt es nun ein Aal-Getränk!&lt;blockquote&gt;The canned drink called &amp;#8220;Unagi Nobori,&amp;#8221; or &amp;#8220;Surging Eel,&amp;#8221; made by Japan Tobacco Inc., hit the nation&amp;#8217;s stores this month just ahead of Japan&amp;#8217;s annual eel-eating season, company spokesman Kazunori Hayashi said Monday. [..] The fizzy, yellow-colored drink contains extracts from the head and bones of eel and five vitamins &amp;#8211; A, B1, B2, D and E &amp;#8211; contained in the fish. &lt;a href=&quot;http://www.metro.co.uk/news/world/article.html?in_article_id=237536&amp;in_page_id=64&quot;&gt;(mehr)&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Na, da wollen wir doch hoffen, dass der bis September nicht ausverkauft ist, was? Und dass der Koffein enthält, damit sich das richtig lohnt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Solche Dinge sind ein Grund, nicht nur mit Handgepäck zu reisen, da die unterdrückerischen Sicherheitsbestimmungen der postneunhundertelfischen Welt die Mitnahme von Getränken unnötig erschweren, nicht insbesondere und auch nicht nur, doch auch, wenn diese Aal enthalten. &amp;#8220;Leute, ich bin zurück, und ich bringe Euch AAL! Aal-Cola, nicht Alkohol, aloha!&amp;#8221;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Interessant ist auch, dass der Artikel kurz auf die Japan erschütternden Fälle von Aalbetrug eingeht, in denen minderwertiger ausländischer Aal als echte Markenware umdeklariert wurde. Das war, manch einer sah sich so kurz vor Ende dieses Eintrags schon gerettet, wohl ein echter Skandaal.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 28 Jul 2008 13:49:17 +0200</pubDate>
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    <title>Wo bitte geht's zu Erdgott?</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/358-Wo-bitte-gehts-zu-Erdgott.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Das antitheistische Kinderbuch &lt;a href=&quot;http://www.ferkelbuch.de/&quot;&gt;Wo bitte geht&amp;#8217;s zu Gott? fragte das kleine Ferkel&lt;/a&gt;, gegen das jemand aus dem Familienministerium einen &lt;a href=&quot;http://www.ferkelbuch.de/fakten.html&quot;&gt;Indizierungsantrag&lt;/a&gt; gestellt hat, ist inzwischen auf der &lt;a href=&quot;http://amazon.de/gp/bestsellers/books/ref=pd_dp_ts_b_1&quot;&gt;Bestsellerliste&lt;/a&gt; von amazon.de auf Platz 1 gelandet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gestern sprang es noch zwischen Platz 2 und 3 rum, und davor war es irgendwann auf Platz 50 oder so, insgesamt war das also eine gelungene Werbeaktion. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;b&gt;Update (7.2.):&lt;/b&gt; Jetzt haben sie&amp;#8217;s (ungewohnt langsam) auch bei &lt;a href=&quot;http://kath.net/detail.php?id=18968&quot;&gt;kath.net&lt;/a&gt; gemerkt. Besser spät als nie.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 01 Feb 2008 11:05:52 +0100</pubDate>
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    <title>Neues Jahr, oh ja</title>
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            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Heute, werte schweigende Massen, heute beginnt das Jahr der Mathematik, Folgejahr des Jahre der Geisteswissenschaften und (ein Schritt weiter zurück gedacht) des der Informatik. Anstatt hämisch zu triumphieren, dass Mathematik und Informatik beide in etwa so sehr ein eigenes Jahr verdienen wie alle Geisteswissenschaften zusammen (dafür soll uns ein kurzes &lt;i&gt;Hähähä!&lt;/i&gt; genügen) will ich lieber die Chance eines weiteren Jahresanfangs nutzen und meine Vorsätze für das neue Jahr der ganzen Welt mitteilen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nun, vielleicht nicht der ganzen Welt, zumindest all meinen Lesern. Das mögen zwar zur Zeit nicht allzu viele sein, da aber all meine Texte (und auch Eure Kommentare) hier allabendlich von einem in meinem Keller lebenden dressierten Affen namens &lt;i&gt;Lord Snuffels McMonkeypants&lt;/i&gt; in Stein gemeisselt und an einen sicheren Ort transportiert werden ist davon auszugehen, dass diese auch einen Atomkrieg und Papier fressende Mikroben überdauern und so zukünftigen Generationen zur Verfügung stehen werden. Denn wenn man nur noch ein paar Denkmäler und Keilschrift als Lektüre hat, dann, ja dann freut man sich richtig über welle::erd.ferkel, selbst wenn dann nicht mal mehr die kleinste Chance besteht, all die obskuren Anspielungen zu verstehen &amp;#8212; ein Schicksal, dass dieses Werk mit einem &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Turn_the_other_cheek#Figurative_interpretation&quot;&gt;anderen&lt;/a&gt; teilen wird, das gewiss auch irgendwo in Stein geschlagen wurde.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zwei Prämissen leiteten mich bei der Formulierung meiner Vorsätze. Die erste ist offensichtlich und selbstevident, denn inzwischen hat wohl jeder eingesehen, dass man echtes Glück und wahre Zufriedenheit in dieser Gesellschaft nur durch Konsum erlangen kann. Darüber muss man nicht diskutieren, wer das nicht einsehen will sollte besser in einer Höhle im Wald leben und Kakerlaken oder Eichhörnchen dressieren, verdammte Kommunisten! Andererseits, und das ist zwar nicht ganz so offensichtlich, aber jeder klar, die via Flugzeug umzog (was jeder mal ausprobiert haben sollte),  andererseits ist materieller Besitz oft reichlich unpraktisch und eine Belastung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Aus der zweiten leitet sich mein erster Vorsatz ab, nämlich weniger nutzlosen Krempel zu kaufen, wodurch die erste mir für meinen zweiten Vorsatz nur noch zwei Möglichkeiten lässt, nämlich mehr zu essen oder mehr zu verreisen. Die letzten Jahre tendierte ich eher zum Essen, doch dieses Jahr will ich es mal mit den Reisen versuchen. Da Konsequenz jedoch eine Tugend der Kleingeister und Bürokratenseelen ist und die Hölle Treppenstufen braucht will ich das mal nicht so eng sehen und auch die anderen Konsummöglichkeiten nicht ganz ausschließen &amp;#8212; schließlich ist zum Beispiel gerade bei McDonald&amp;#8217;s BigRösti-Zeit, und wenn gegen Ende des Jahres genug gespart aber nicht genug konsumiert wurde, so kaufte ich mir auch gerne ein &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/EWI&quot;&gt;EWI&lt;/a&gt;, wahrscheinlich das von &lt;a href=&quot;http://www.akaipro.com/prodEWI4000s.php&quot;&gt;Akai&lt;/a&gt;. Denn Musik ist toll, und mein Saxophon des Nachts nicht nachbarnkompatibel.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also, zusammengefasst, mehr verreisen und weniger Krempel kaufen. Kann man so lassen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 23 Jan 2008 12:29:00 +0100</pubDate>
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    <title>Wir aßen Fastfood einer finnischen Kette, oh ja</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/347-Wir-assen-Fastfood-einer-finnischen-Kette,-oh-ja.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 90px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://erdferkel.supersized.org/uploads/hamburger.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:74 --&gt;&lt;img width=&quot;90&quot; height=&quot;68&quot;  src=&quot;http://erdferkel.supersized.org/uploads/hamburger.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Hamburger in Hamburg&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Als ich im Sommer in Finnland weilte erzählten mir einige Finnen stolz von &lt;i&gt;Hesburger&lt;/i&gt;, einer finnischen Fastfoodkette, die es in wenigen Jahren geschafft habe, McDonald&amp;#8217;s auf dem finnischen Markt in Grund und Boden zu stampfen. In Turku zum Beispiel seien von Hesburger sämtliche McDonald&amp;#8217;s Filialen aus der Innenstadt verdrängt worden (und in der Tat, wir sahen nur einen Subway), und man solle (wenn man denn Fastfood mag) als Besucher auf jeden Fall mal bei Hesburger vorbeisehen. Ich aß einen &lt;a href=&quot;http://www.hesburger.fi/tuotteet/?avoin_tuoteryhma=10&amp;tuote=4#otsikko&quot;&gt;Ruisfilehampurilainen&lt;/a&gt;, und auch wenn ich nicht genau weiß, was das nun war, und mir als Freund von zwei- bis fünffach Whoppern ein wenig mehr Fleisch gewünscht hätte, so gab es keinen Grund zur Klage.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gut waren sie, die Burger, besser noch die Fritten, doch nicht so gut, dass ich einzig und alleine dafür den weiten Weg nach Finnland auf mich nehmen würde. Daher schien Hesburger für mich erst einmal abgehakt und bis auf weiteres erledigt, einzige und alleine als Option für zukünftige Finnland-Besuche relevant.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 90px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://erdferkel.supersized.org/uploads/H.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:75 --&gt;&lt;img width=&quot;90&quot; height=&quot;68&quot;  src=&quot;http://erdferkel.supersized.org/uploads/H.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das gute H&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Vergangenes Silvester weilten ich in Hamburg, und als die silvesterlichen Menschenmengen uns durch die vollen Straßen schwemmten hatte ich eine quasi-religiöse Erfahrung. &lt;a href=&quot;http://d.l.g.supersized.org/&quot;&gt;d.l.g.&lt;/a&gt; sagte vor langer Zeit etwas in der Art von &amp;#8220;Immer wenn ich denk&amp;#8217; es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein goldenes M daher&amp;#8221;, und ähnlich fühlte ich mich. Ich hatte gerade ein Bonmot geäußert, dass der &lt;a href=&quot;http://cfe.twoday.net&quot;&gt;c.fe&lt;/a&gt; mir wohl noch lange vorhalten wird, drehte meinen Kopf nach rechts und stand plötzlich vor einem freundlichen roten H. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie ich nun aus der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hesburger&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; weiß, gibt es zur Zeit vier Hesburger in Deutschland, drei davon in Hamburg, einen in Lübeck (und Syrer haben keinen Geschmack). Wie passend, denn ich hatte mir sowieso eingeredet, in Hamburg Hamburger essen zu müssen. Den &lt;i&gt;Ruisfilehampurilainen&lt;/i&gt; hatten sie nicht (wobei ich nicht fragte, denn wer kann sich solch einen Namen schon merken (Finnen, okay)), aber die Hesburgersauce ist genial (und auch auf den normalen Hamburgern), und die Fritten begeisterten auch &lt;a href=&quot;http://nahaufnahme.blog.de/&quot;&gt;Freddy&lt;/a&gt; und Sepp.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Gut waren sie, die Burger, besser noch die Fritten, doch nicht so gut, dass ich einzig und alleine dafür den weiten Weg nach Hamburg oder Lübeck auf mich nehmen würde. Die geringe Qualität der Bilder meiner Handykamera (durch Klicken zu vergrößern) macht diesen Eintrag übrigens besonders authentisch.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 04 Jan 2008 12:09:43 +0100</pubDate>
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    <title>Aus Israel, bzw mit Alt-Hippies als Maskottchen</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/321-Aus-Israel,-bzw-mit-Alt-Hippies-als-Maskottchen.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Letztens verschlug es mich versehentlich, denn eigentlich wollte ich nur in der erweiterten Nachbarschaft einen Brief einwerfen, wieder einmal in den Kaufhofkeller. Dort musste ich mit mir kämpfen, denn obwohl ich keine Tiefkühltasche dabei hatte, grinsten mich zwei bislang unprobierte Sorten Ben &amp;amp; Jerry&amp;#8217;s Eiscreme verführerisch an.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nur wegen zwei Packen eigentlich zu teuren Eises eine Tiefkühltasche zu kaufen schien mir übertrieben (man merkt, ich spare am richtigen Ende), also beschloss ich, mit mir selbst einen Handel zu schließen: Ich kaufe das Eis, die beiden Eise, nur, wenn ich es schaffe, innerhalb von fünf Minuten etwas tiefgekühltes zu finden, etwas, das ich noch nie probiert habe aber unbedingt probieren muss, um so den Kauf der Tüte zu rechtfertigen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Direkt um die Ecke entdeckte ich &lt;a href=&quot;http://www.prigat.co.il/Upload/1972Lemon_Mint.jpg&quot;&gt;das hier&lt;/a&gt;, und alleine schon das Vorkommen von Minze und Zitrone rechtfertigte den Kauf. Das Bild hier ist allerdings stark vergrößert, in Wirklichkeit fasst der Becher gerade einmal 0,3 Liter und enthält (für alle, die kein Hebräisch können) Sirup. Ja, bah, eigentlich ist Getränkegrundstoff doof, aber der hier hat mich doch sehr angenehm überrascht. Man wirft das Zeug gefroren in ein Gefäß, kippt die vierfache Menge an kaltem Wasser drauf und erhält so ein Getränk, das wie Mojito schmeckt, jedenfalls wie Mojito ohne Alkohol. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine feine Sache und wirklich empfehlenswert, nur schade, dass ich das erst nach dem Tod des Sommers entdeckte, und schade, dass sie es im nächsten Jahr wahrscheinlich nicht mehr haben werden, da das gewiss nur im Rahmen der gerade vergangenen Israel-Tage in Sortiment gepackt wurde. Ich muss mal rausfinden, ob man das noch öfter kriegen kann; ansonsten sei jedem geraten, das mal zu probieren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Abgesehen davon merke ich an, dass &lt;i&gt;Chocolate Therapy&lt;/i&gt; ein (wie der Name bereits vermuten lässt) ungemein schokoladiges Eis ist &amp;#8212; Schokoladeneis mit Schokoladenkeksen und Schokoladenpuddingeis; wenn man Schokolade mag, dann lohnt es sich fast, nur dafür Liebeskummer zu haben. Als unverstandener und gequälter Künstler-Wissenschaftler braucht man natürlich keinen Liebeskummer, um die Qual des Daseins mit diesem Eis lindern zu müssen; aber allen anderen sei für den Bedarfsfall dazu geraten. Für den Alltag hingegen ist es fast zu schokoladig, falls das denn möglich ist, außer man erleidet einen Alltag alltäglicher Qualen, die eine verständnislose Umwelt verursacht. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das andere Eis, &lt;i&gt;Peace of Cake&lt;/i&gt;, war ein wenig zu erdbeerig und zu wenig kuchig, auch hätte ich es bevorzugt, wenn der Kuchen ein Peace-Symbol geformt hätte, statt einfach gelegentlich im Eis freigelegt zu werden, so dass am Ende nur ein schlecht motiviertes Wortspiel und ein wenig Enttäuschung bleiben, auch wenn das Eis ganz okay ist. Viel besser ist da &lt;i&gt;Phish Food&lt;/i&gt; mit seinen Knusperfischen, die wehrlos im Eis gefangen auf ihren Tod warten.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 30 Sep 2007 16:54:50 +0200</pubDate>
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    <title>Mal wieder Kaffee</title>
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            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Praktisch, wenn man gegen 21.15 merkt, dass der vorrätige Kaffee nicht für den nächsten Morgen reichen wird, und noch gemütlich drei Ecken entfernt Nachschub kaufen kann, da der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;REWE&lt;/span&gt; bis um 22 Uhr geöffnet hat. So bleibt einem eine verzweifelte Tour zum Bahnhof oder gar Flughafen erspart, ich glaube auch nicht, dass man an Tankstellen Kaffeebohnen kaufen kann. Sollte ich aber besser mal rausfinden, denn eine Stunde später hätte ich doof geguckt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf dem Weg dachte ich darüber nach, was ich tun würde, wenn ich statt der von mir bevorzugten Sorte African Blue, ungemahlen, nur die milderen Sorten oder gemahlenen Kaffee vorfinden würde. In solchen Fällen bin ich immer ein wenig desorientiert, da ich mich inzwischen wieder an das beruhigende Geräusch der Kaffeemühle (elektrisch, denn mir fehlt inzwischen morgens der jugendliche Schwung, den man zum Handmahlen benötigt), den Duft frischer Bohnen und die starke Würze des Kaffees gewöhnt habe.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Fehlt etwas davon, so bin ich aus dem Takt gebracht, die Routine ist zerschlagen und der ganze Tag steht unter einem schlechten Vorzeichen. Gut, gar nicht wahr, gelogen, ich denke mir dann allenfalls &amp;#8220;wie unangenehm&amp;#8221; und mache den Kaffee zweiter Wahl etwas stärker, was zwar nicht das gleiche ist, sich aber einige Tage aushalten lässt, aber es macht mich halt nicht froh.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der zweiten Hälfte meiner Spanien-Zeit musste ich ja sogar täglich mit Espresso auskommen, der, auch wenn ich mit dieser Meinung unter Kaffeefreunden wohl zu einer Minderheit gehöre, richtigen Kaffee nicht wirklich ersetzen kann, und selbst dieses Trauma habe ich inzwischen fast überwunden; nur noch selten wache ich angsterfüllt aus Alpträumen auf, in denen die EU alle Kaffeegetränke bis auf Espresso und Latte macchiato verbietet. Gut, auch nicht wahr, auch gelogen, zumindest übertrieben, aber Espresso ist für mich klar zweite Wahl, es sei denn, man gießt ihn über Eis, und Latte macchiato kann ich nur noch in sehr kleinen Mengen trinken, weil ich einmal zu oft bei Starbucks war.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und weil ich das auch schon länger empfehlen wollte, hier noch ein Tip an alle etwas Wagemutigeren: Probiert mal Kaffee mit Tabasco und Vanillesirup, das ist momentan meine bevorzugte Mischung.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 25 Sep 2007 21:48:31 +0200</pubDate>
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    <title>Nicht notwendig, nicht hinreichend, aber hilfreich</title>
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    &lt;p&gt;Theoretische Informatiker brauchen, so sagt man gewöhnlich, wie die meisten Mathematiker, zum Arbeiten nichts weiter als Papier und Stift&lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn1&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;, anders als zum Beispiel Physiker mit ihrer fachgebietsspezifischen Auswahl aus Teilchenbeschleunigern, Lasern oder Todesstrahlenkanonen, oder Archäologen mit ihren Schaufeln, Staubwedeln oder Spitzhacken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch lehrt und die Geschichte der Zivilisation, dass es durchaus vernünftig ist, sich die Arbeit durch weitere Hilfsmittel zu erleichtern. Viele denken dabei zunächst an Offensichtlichkeiten wie Möbel und Computer, die einem so manche Schreibarbeit und anderes vereinfachen, und vergessen dabei ganz die wahrhaft wichtigen Werkzeuge, wie zum Beispiel Hefter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein privater Hefter (der mich nun seit zweieinhalb Jahren begleitet) ist ein &lt;a href=&quot;http://www.novus.de/buero/NOVUS_B_4FC.104.0.html&quot;&gt;Novus B4FC&lt;/a&gt;, schwarz, und wie alle guten zivilen Hefter halbautomatisch. Als vielseitiges Gerät für den gehobenen Einzelpersonengebrauch lässt er sich mit Heftklammern der Kaliber 24/6 und 24/8 (je 150), sowie 26/8 und 26/8 (je 100) bestücken und kann damit Papierstapel bis zu einer Tiefe von 50 Blatt heften. Selbstverständlich verfügt der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B4FC&lt;/span&gt; über eine Springfachlademechanik, die das Aufmunitionieren deutlich vereinfacht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da ich diesen Hefter zur Zeit gewöhnlich nur für kleinere Stapel verwende, habe ich ihn standardmäßig mit Klammern des Kalibers 24/6 gefüllt, halte aber stets einen Ersatzpacken 24/8 für besondere Aufgaben griffbereit. Schlechte Erfahrungen mit Billigklammern und altem Material aus diversen Büromittelschränken haben mir gezeigt, dass &lt;a href=&quot;http://www.novus.de/buero/Heftklammern.182.0.html&quot;&gt;jener Ratschlag&lt;/a&gt; auf jeden Fall beachtet werden sollte; viel zu oft musste ich mit meinem treuen Enthefter &lt;a href=&quot;http://www.novus.de/buero/NOVUS_B_80.133.0.html&quot;&gt;B 80&lt;/a&gt; cthulhoid verformte Missklammerungen und Ladehemmungen entfernen, alleine dafür hat jener schon einen eigenen Eintrag verdient, der in naher Zukunft erfolgen soll.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das FC in der Typbezeichnung zeigt bereits, dass der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B4FC&lt;/span&gt; im Gegensatz zum Grundmodell B4 über eine Flat-Clinch-Modifikation verfügt, die für ein besonders flaches Aufliegen der Klammern auf dem Papier sorgt. Diese verkleinert allerdings die Papiereinlegetiefe von 65mm auf 60mm, wer auf diese 5mm nicht verzichten kann, hat vielleicht Interesse am etwas größeren Modell &lt;a href=&quot;http://www.novus.de/buero/NOVUS_B_5FC.105.0.html&quot;&gt;B5FC&lt;/a&gt;, das eine Einlegetiefe von 90mm und ein um 50 Klammern vergrößertes Magazin besitzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Will man hingegen noch tiefer heften, zum Beispiel im Broschürenformat gedruckte Artikel, so empfiehlt sich ein sogenannter Langhefter, wie zum Beispiel mein dienstlich angeschaffter &lt;a href=&quot;http://www.novus.de/buero/NOVUS_B_17.107.0.html&quot;&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B17&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&amp;#8212;mit einer Einlegtiefe von 300mm eignet er sich sogar zum Heften von A2-Bögen zu A3-Broschüren. Von Kaliber und Magazin ist der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B17&lt;/span&gt; mit dem B5 bzw &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B5FC&lt;/span&gt; identisch, allerdings kommt er nur mit bis zu 40 Blatt zurecht, was aber angesichts der Tatsache, dass sich 40 Blatt sowieso nicht ordentlich falten lassen und sich in diesen Fällen der Einsatz einer Schneidemaschine empfiehlt, keinen Mangel darstellt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Inzwischen drucke ich alle wissenschaftlichen Artikel doppelseitig im Broschürenformat und hefte mit dem &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B17&lt;/span&gt;, so spare ich Platz und Papier, und außerdem sehen so all meine Ausdrucke aus wie die Autorenbelegexemplare zu Zeitschriftenartikeln.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gehäuse wie Mechanik der Novus-Geräte sind beindruckend robust, nicht ohne Grund gewährt der Hersteller auf &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B4FC&lt;/span&gt;, B5FC und &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B17&lt;/span&gt; eine Garantie von 10 Jahren, und ich bin davon überzeugt, dass man den &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B4FC&lt;/span&gt; im Notfall als Schlagwaffe einsetzen könnte, ohne ihn dadurch zu gefährden&lt;sup&gt;&lt;a href=&quot;#fn2&quot;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p id=&quot;fn1&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;  Oder, abstrakter: Schreibmaterial, denn eine Tafel und Kreide oder Sand und ein Brillenbügel mögen zur Not auch genügen; unter schrecklichsten Umständen vielleicht auch eine Wand und ein Zahnstocher mit dem eigenen Blut, denn man muss es ausnutzen, wenn man schon ungestört ist. Doch leider haben die meisten Verliese dunkel modrig feuchte Wände, auf denen es sich schlecht schreibt. Fluch über Dich, grausamer Graf Dracula!&lt;/p&gt;&lt;p id=&quot;fn2&quot;&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; Wobei ich es nicht darauf ankommen lassen möchte, was ich aber nicht durch mein fehlendes Vertrauen in die Stabilität des Geräts, sondern durch mein fehlendes Vertrauen in meine Kampfkünste begründe. Ich bin weder gut im Kämpfen, noch gut im Weglaufen, aber verstecken kann ich mich einigermaßen. I laugh into the face of danger. And then I hide until it goes away (clutching my &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;B4FC&lt;/span&gt; to fight back if it should become necessary).&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 23 Sep 2007 15:49:42 +0200</pubDate>
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    <title>Geschichte aus dem Zwielicht</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/313-Geschichte-aus-dem-Zwielicht.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Komm herein, häng Deinen regennassen Mantel auf, setz Dich, schenk Dir ein, ich muss etwas erzählen. Ganz gern, besonders wenn ich denken muss, geh ich allein des Abends durch Regen und dämmernd nasse Straßen, am liebsten in weiten, breiten und der Witterung wegen verhältnismäßig leeren Fußgängerzonen. Denn obwohl ich auf dem Lande aufwuchs wirkt Natur auf mich oft bedrohlich, während Städte, hohe Häuser, beruhigen und entspannen und mir helfen, meine Gedanken zu sammeln. Selbst in Kaiserslautern war das so.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Der beste Abschluss (oder, je nach Weg, auch Mittelpunkt) eines solchen Spaziergangs ist Fast Food; denn Fast Food, so heißt es in de Saint-Exupérys kleinem Prinzen, ist auch gut für die Seele. Gut, eigentlich schrieb er von Wasser, aber Wasser habe ich ja schon durch den Regen, und so nehme ich mir die Freiheit, dieses Zitat, das ich sowieso lose aus der Hörspielfassung von &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;TRON&lt;/span&gt; geklaut habe, ein wenig abzuwandeln.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wie treue Leser wissen oder ahnen können, habe ich in der letzten Zeit &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;KFC&lt;/span&gt; genauer unter die Lupe genommen, und auch wenn die Produktpalette sich grob als &amp;#8220;Huhn mit Zeug, Huhn mit anderem Zeug, mehr Huhn mit etwas anderem Zeug, noch mehr Huhn in einem Kübel&amp;#8221; umschreiben lässt, habe ich dort nun einen Burger gefunden, der sich gut als Beiliage zur eigentlichen Attraktion, den Chili-Cheese-Pommes, eignet: Den Zinger Tower Burger. Ein Hühnerburger mit Käse , Salat, pseudoscharfer Sauce und Rösti! (Das offizielle Bild ist &lt;a href=&quot;http://www.kfc.de/de/produkte/sandwiches-2005-12-06.html&quot;&gt;dort&lt;/a&gt; zu finden, aber meiner sah deutlich kleiner und anders proportioniert aus. Sagen wir mal eher Zweifamilienhaus als Turm, gell.)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Während der beste Novelty Burger aller Zeiten, der sagenumwoben genial böse McRöstie, wie das entsetzliche R&amp;#8217;lyeh nur gelegentlich aus der Versenkung enttaucht, sind der Zinger Tower Burger und sein milderer Genosse, der Tower Burger, Serienmodelle. Serienmodelle! Von nun an bin ich, sollte mich die Röstiburgerlust packen, nur wenige Haltestellen der U7 und eine Treppe vom Röstiburgervergnügen entfernt, jedenfalls innerhalb der drakonisch knappen Öffnungszeiten. Nur Bacon, Bacon sollte vielleicht noch mit drauf, damit mir danach so richtig schlecht wird. Aber den könnte ich ja vorbraten und mitnehmen. Ein echter Mann ist sowieso immer auf alles vorbereitet und hat stets gebratenen Bacon in den Taschen, auch wenn er das nicht jedem auf die Nase bindet. Vor allem aber:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;i&gt;Ph&amp;#8217;nglui mglw&amp;#8217;nafh Erdferkel Röstiburger wgah&amp;#8217;nagl fhtagn!&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Für&amp;#8217;s nächste aber genug davon, alleine in der näheren Umgebung erspähte ich bereits interessante Etablissements, die keiner Kette angehören, zumindest keiner, die ihre Markenidentität in mein Unterbewusstsein gefräst hat.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Übrigens diskutieren &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Löschkandidaten/16._September_2007#Arkham&quot;&gt;drüben&lt;/a&gt; bei der deutschsprachigen Wikipedia die Hausmeister und Hüter der Halbwahrheiten, ob sie den Eintrag zu &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Arkham&quot;&gt;Arkham&lt;/a&gt; löschen sollen. Bah. Kulturbanausen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 17 Sep 2007 22:47:15 +0200</pubDate>
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    <title>Drei Fakten zu Essen</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/305-Drei-Fakten-zu-Essen.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;1. Kentucky Fried Chicken bietet einem (was viele nicht wissen, da die Kette hierzulande recht selten ist) die Option, auf die Pommes Chili-Käse-Sauce zu packen. Das ist eine Kombination aus einer rötlichen Schmierpampe mit ein wenig Bohnen und Hackfleisch drin und einer gelblichen Schmierpampe, gar nicht scharf, eine ziemliche Sauerei und recht lecker; ich rate, das mal zu probieren. Der Teig hingegen, der nahezu alle Huhnprodukte dort überzieht, ist schon eher Geschmackssache und nervt mich so ab dem siebten Hühnerbein. Ein Glück, dass ich mir nur ein Menü mit 9 Beinen, und nicht etwa einen Eimer mit 48 bestellt hatte. Tatsächlich ist diese Panade so gewöhnungsbedürftig, dass Beilagen wie Cole Slaw oder Maiskolben auf jeden Fall dazugekauft werden oder gleich Bestandteil des gewählten Menüs sein sollten, wenn man denn nicht gleich einen Burger oder Wrap wählt. Dies als Tip an alle KFC-Erstbesucher.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;2. Bekanntermaßen sind ja, abgesehen von Europäern und deren Nachfahren, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Laktoseintoleranz-1.svg&quot;&gt;fast alle&lt;/a&gt; laktoseintolerant. Wie mir ein zu dieser Mehrheit gehörender Gastwissenschaftler vor einigen Monaten erzählte ist die Eigenschaft, Laktose verabeiten zu können, eine Mutation und ein evolutionärer Rückschritt, für den man sich eigentlich schämen sollte. Besonders betrübt ihn dabei, dass Holländer so viel Flan und guten Käse essen können, und trotzdem so alt werden; wahrscheinlich, weil sie so viel Rad fahren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;3. Wenn man beim Wurstautomaten eine Wurst mit Ketchup wählt, kann es passieren, dass die Wurst zwar warm, aber ohne Ketchup ausgegeben wird. Vielleicht wurde auch zusätzlich zu und kurz nach der Wurst ein Packen mit Ketchup hinterhergeschoben und ich habe den in meiner wissenschaftlichen Wurstgier einfach übersehen; sicher weiß ich das aber nicht. Sollte also jemand in Frankfurt an der Station Hauptwache, Gleis 2/3 im Wurstautomaten einen Packen Ketchup finden, bitte mir bescheid sagen. Der Finder kann den gerne behalten; ich will nur mehr über die Funktionsweise dieses mysteriösen Geräts erfahren, ohne dauernd Geld einzuwerfen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;b&gt;NACHTRAG:&lt;/b&gt; Holger erklärt das hier &lt;a href=&quot;http://jamapi.supersized.org/index.php?url=archives/105-Ich-liebe-es.html&quot;&gt;spontan&lt;/a&gt; zum Mem und wünscht sich, dass andere es  nachmachen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 07 Sep 2007 21:12:22 +0200</pubDate>
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    <title>Unterhaltungselektronik, welch eine Qual</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/304-Unterhaltungselektronik,-welch-eine-Qual.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;An einem Tag, an dem ich durcheinandergemischt &lt;a href=&quot;http://sb.o.de1.biz/&quot;&gt;Street Bastardz&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.blutengel.de/tumorcontent/hometumor.htm&quot;&gt;Tumor&lt;/a&gt; hörte, starb mein iPod mit einem hässlichen &lt;i&gt;Klunk&lt;/i&gt;. Dafür, dass darin eine Festplatte verbaut ist, hatte er beeindruckend viele Stürze überlebt, aber ihn einfach so sterben zu hören war unerwartet. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mancher, dem ich das erzählte, lachte uneinfühlsam und schob den PodTod auf die Kombination von Rrttzel-Grttzel-Düsterdröhn und Ironie-Rap (oder wie immer man die entsprechenden Genres nennen mag; für sowas gibt&amp;#8217;s hier eine Kommentarfunktion), die kein Gerät aushalten könne; einer schlug vor, die entsprechenden Gruppen zu verklagen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Abgesehen davon, dass ich da keine Erfolgschancen sehe, halte ich diesen Vorschlag für moralisch unzulässig. Ich weiß zwar nicht, ob der Tumor-Pohl reich ist, doch obwohl die zweite CD der Street Bastardz deutlich kommerzieller klingt (wozu ich seit gut einem Jahr auch noch eine Rezi schreiben will, aber man kommt ja zu nix) vermute ich mal, dass bei denen nichts zu holen sein dürfte. Und wehrlose Studenten oder ähnlich arme Gestalten zu verklagen ist zutiefst unanständig.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jedenfalls, ich habe nun lange genug ohne portable Musik gelebt und festgestellt, dass es so deutlich schwieriger ist, im Zug zu arbeiten oder gefoltert blickend durch die Straßen zu schreiten, jetzt wird es Zeit für ein neues Gerät, diesmal aber bitte ohne Festplatte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hätte der neue &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/IPod_touch&quot;&gt;iPod touch&lt;/a&gt; eine Kamera, dann würde ich ihn mir auf jeden Fall kaufen, in der Hoffnung, dass ihn einer der üblichen Langweiler sähe, für ein iPhone hielte und die übliche Langweilerfrage stellte. Dann könnte ich auf dieses abgegriffene &amp;#8220;Höhöhö, kann man damit auch telefonieren?&amp;#8221; wahr und grausam mit &amp;#8220;Nein.&amp;#8221; antworten. So hingegen glaube ich noch nicht, dass mir das Ding die eintausend Millionen Milliarden Mark, die es wohl kosten wird, wert ist. Aber schick isses schon.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hätte ich allerdings plötzlich eine unerwartet hohe Summe verschwendbaren Geldes, zum Beispiel den Erlös eines Rechtsstreits, sähe das vielleicht anders aus.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 06 Sep 2007 12:44:56 +0200</pubDate>
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    <title>Gibt es eigentlich auch Punktarts?</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/288-Gibt-es-eigentlich-auch-Punktarts.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Meine anfängliche Euphorie gegenüber &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Poptarts&quot;&gt;Poptarts&lt;/a&gt; wich einer etwas distanzierteren Betrachtung. Im Gegensatz zu der von mir verehrten und zuerst getesteten Richtung Apfel-Zimt schmecken Blau- wie auch Erdbeer eher fade, und abgesehen von der eher dubiosen Variante &lt;a href=&quot;http://poptarts.com/backlot.shtml#subPage=59&quot;&gt;S&amp;#8217;more&lt;/a&gt; (die wohl Schokolade mit Marshmallows kombiniert) habe ich noch keine weiteren Sorten gefunden (ja, werte Untergrundcomicmutanten, kein Kirsch hier). Vielleicht schaue ich auch mal am Flughafen vorbei, man weiss ja nie.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mittelfristig stehe ich jedenfalls vor einer schweren Entscheidung &amp;#8212; soll ich bei meinem nächsten Einkauf wieder zu Apfel-Zimt umschwenken, oder die Unheil verheißenden und bedrohlich blickenden S&amp;#8217;mores probieren? Hah, ich weiss, Teile der schweigenden Massen denken jetzt so etwas wie &amp;#8220;Wie wäre es mit gar keinen Poptarts?&amp;#8221;, elende Spielverderber Ihr. Damit ist ja schon mal klar, mit wem ich meine Poptarts gewiss nie teilen werde, nämlich mit Banausen wie Euch. Batz, das war&amp;#8217;s, Chance vorbei, Gelegenheit vertan, keine von meinen Poptarts für Euch.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf die urprünglich gewollte und von Designlimits verhinderte Überschrift &lt;i&gt;Trotz allem sind staubigtrockene Fruchttoasttaschen ein weiterer Beweis für die kulturelle Überlegenheit Amerikas&lt;/i&gt; Bezug nehmend stelle ich außerdem fest, dass Blauschimmelkäsesauce zwar ebenfalls ein Beweis für die kulturelle Überlegenheit Amerikas ist, aber besser nicht mit Poptarts kombiniert werden sollte. Jedenfalls nicht mit den Sorten Apfel-Zimt, Blaubeer oder Erdbeer.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Abschluss ein schlechtes Gedicht:&lt;blockquote&gt;auch tausend poptarts&lt;br /&gt;
füllen nicht die leere&lt;br /&gt;
in mir&lt;br /&gt;
die ohne dich &lt;br /&gt;
bleibt&lt;br /&gt;
ich depp&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Abgesehen von &amp;#8220;poptarts&amp;#8221; und &amp;#8220;depp&amp;#8221; enthält keines der verwendeten Wörter eine Unterlänge, das nur als Denkansatz. &amp;#8220;Hah&amp;#8221;, denkt da der Leser, &amp;#8220;spätestens nach Erdbeer hättte ich mit dem Lesen aufhören können, das war jetzt wirklich unnötig.&amp;#8221; Und auch für jenen keine von meinen Poptarts.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 15 Aug 2007 08:57:10 +0200</pubDate>
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    <title>Kämpfen, ihn verfolgen, vernichten, Pfeffer in seine Wunden streuen!</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/279-Kaempfen,-ihn-verfolgen,-vernichten,-Pfeffer-in-seine-Wunden-streuen!.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Nach wochenlangem Widerstand habe ich mir heute beim Mittagspauseneinkauf im Plus die vorletzte verbliebene &lt;a href=&quot;http://www.kingpepper.com/gift/default.asp&quot;&gt;Baseballschlägerpfeffermühle&lt;/a&gt; gekauft. Die ist zwar weder als Sportgerät, noch als Waffe zu gebrauchen, aber das ist mir egal, denn ich treibe keinen Sport, und gegen Zombies helfen andere Waffen besser. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dann verreise ich stets mit meiner Mandoline und der Baseballschlägerpfeffermühle, denn erstere kann ich nicht spielen, und prügeln tue ich mich sowieso nicht. Nun müsste man nur noch wissen, ob Chestertons Duellpistolen funktioniert hätten;wenn denn, was man nie so recht weiß, Amerys Anekdote stimmt. Aber den kann man nicht fragen, denn der ist auch schon tot, und im Gegensatz zu Chesterton keine Figur in einem Comic von Neil Gaiman. Allerdings ist es nicht immer toll, Literaten literarisch zu verarbeiten, man frage nur einmal H.P. Lovecraft, was er von Hohlbein hält. Mag sein, dass er nichts gegen dessen Schreiberei gehabt hätte, schon wegen seiner Nähe zur Trivialliteratur, doch waren seine Schundliteratenfreunde noch um einiges fähiger als der olle Hohlbein. Und somit ist der Bogen gespannt und die überschriftliche Referenz auf den für mich weniger wichtigen Burroughs (oder zumindest eine seiner Verfilmungen) gerechtfertigt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jedenfalls, Baseballschlägerpfeffermühle. Albern, aber ganz nett.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 06 Aug 2007 16:51:39 +0200</pubDate>
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    <title>Militarismus kostet extra</title>
    <link>http://erdferkel.supersized.org/archives/273-Militarismus-kostet-extra.html</link>
            <category>Konsumwahn</category>
    
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    <author>nospam@example.com (erdferkel)</author>
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    	&lt;p&gt;Lego hat ja inzwischen einige recht nette Accessoires rausgebracht, die sich gut für diverse bescheuerte und doch nie realisierte Filmideen eignen, so zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.peeron.com/inv/parts/30173&quot;&gt;Katanas&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.peeron.com/inv/parts/30194&quot;&gt;Kreissägen&lt;/a&gt; und das von überaus schicke &lt;a href=&quot;http://www.peeron.com/inv/parts/3626bpx150&quot;&gt;Gehirn im Glas&lt;/a&gt; (von denen habe ich einige, haha)). &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Bei Schusswaffen sah es bisher eher mau aus, abgesehen von den diversen Teilen Star Wars Sets und einigen hässlichen Dingern aus den Bereichen Western bzw. Piraten gab es da nur &lt;a href=&quot;http://www.peeron.com/inv/parts/x1607&quot;&gt;diese&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.peeron.com/inv/parts/x1608&quot;&gt;beiden&lt;/a&gt; aus den &lt;a href=&quot;http://batman.lego.com&quot;&gt;Batman Sets&lt;/a&gt;, die ich bis eben ganz übersehen hatte (die Gebäude sind eher doof, aber die Batcave enthält ein Pinguin-U-Boot und drei Killerpinguine, außerdem gibt es im Arkham-Set eine Poison Ivy).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jedenfalls, um zum eigentlich Anlass dieses Postings zu kommen: Bei &lt;a href=&quot;http://www.brickarms.com/&quot;&gt;BrickArms&lt;/a&gt; verkaufen sie recht detaillierte &lt;a href=&quot;http://www.brickarms.com/Toys/Weapons.aspx&quot;&gt;Lego-Waffen&lt;/a&gt; sowie spezielle &lt;a href=&quot;http://www.brickarms.com/toys/Minifigs.aspx&quot;&gt;Minifigs&lt;/a&gt;. Besonders niedlich finde ich den &lt;a href=&quot;http://www.brickarms.com/toys/minifigs/SpyBond.aspx&quot;&gt;James Bond&lt;/a&gt; mit &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;PPK&lt;/span&gt; und Uzi-Koffer. Am Rande sei noch angemerkt, dass ich bedauere, dass es da zwar kein G3, wohl aber das Mädchengewehr G36 gibt. Aber gut, wahrscheinlich will man eh keines von beiden, sondern einfach eine AK47.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Oh, und Lego-Schrotflinten. Viele Schrotflinten. Gegen Zombies. Und &lt;a href=&quot;http://www.blacksheep-themovie.com/&quot;&gt;Schafe&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Dieses Mittagspausenposting (Restbananenverbrauch statt Einkauf) wurde von einem beiläufigen Kommentar bei &lt;a href=&quot;http://www.irregularwebcomic.net/1648.html&quot;&gt;Irregular Webcomic&lt;/a&gt; inspiriert; der Schaflink kam Anfang der Woche von &lt;a href=&quot;http://blog.köhntopp.de&quot;&gt;Kris&lt;/a&gt;. Genug gewebt, ab jetzt wieder Beweissuche.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 01 Aug 2007 13:03:47 +0200</pubDate>
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